Nach Rang 9 im ersten Durchgang zeigte Marchant, der aus Thimister-Clermont stammt, im Finale einen nahezu perfekten Lauf und erzielte die zweitschnellste Laufzeit. Geschlagen wurde er nur vom Franzosen Paco Rassat, der nach dem 14. Platz zur Halbzeit eine furiose Aufholjagd startete und in 51,58 Sekunden die Bestzeit des zweiten Durchgangs setzte. Marchant blieb mit 51,85 Sekunden nur sieben Hundertstel dahinter. Dritter wurde der Norweger Atle Lie McGrath, der nach dem besten ersten Lauf im Finale 13 Plätze verlor und am Ende lediglich zwei Hundertstel hinter Marchant lag. Für Marchant ist es der größte Erfolg seiner Karriere. Sein bisher bestes Weltcupresultat war ein fünfter Platz im Slalom von Zagreb (2020). In den vergangenen Jahren war er lediglich dreimal in die Top Ten gefahren – zuletzt 2025 als Zehnter in Schladming.
Auch im Slalom-Weltcup macht der Belgier einen Sprung nach vorn: Mit 80 Punkten aus Gurgl liegt Marchant nun auf Rang 5 der Disziplinenwertung. Spitzenreiter ist Paco Rassat (140 Punkte). Beim Saisonauftakt in Levi war Marchant noch außerhalb der Top 30 geblieben. Sam Maes belegte in Gurgl Platz 20 und holte damit weitere Weltcuppunkte. In der Slalomwertung liegt er nun auf Rang 27, im Gesamtweltcup auf Position 29. Der Weltcup wird ab Donnerstag in Copper Mountain (USA) fortgesetzt – mit Super-G und Riesenslalom bei den Männern sowie Riesenslalom und Slalom bei den Frauen. (belga/sc)

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