Vogelgrippe in der Provinz Limburg: 120.000 Hühner müssen getötet werden

<p>Die Vogelgrippe hat in diesem Jahr zum ersten Mal die Provinz Limburg erreicht.</p>
Die Vogelgrippe hat in diesem Jahr zum ersten Mal die Provinz Limburg erreicht. | Foto: picture alliance/dpa

Zunächst stehe die „vernünftigungspflichtige und schnelle Keulung“ der Tiere im Vordergrund, so die Fasnk. Parallel dazu laufe eine Untersuchung zur Ursache des Ausbruchs – erfahrungsgemäß sei dies aber oft schwer zu bestimmen. Rund um den betroffenen Hof wurden eine Schutzzone (3 Kilometer) und eine Überwachungszone (10 Kilometer) eingerichtet, in denen strenge Auflagen gelten.

Für die Provinz Limburg ist es der erste Vogelgrippefall des Jahres. Zuvor waren bereits Fälle in den Provinzen Westflandern, Ostflandern, Lüttich und Antwerpen gemeldet worden. Wie die Zeitung „Het Belang van Limburg“ berichtet, verzeichnet das „Natuurhulpcentrum“ zahlreiche Meldungen über tote oder kranke Wildvögel. Positive Nachweise gebe es demnach unter anderem in Zonhoven, Bocholt, Zelem, Lanaken und Hoeselt.

Die Föderale Agentur ruft Geflügelhalter dazu auf, ihre Tiere besonders gut vor Kontakt zu Wildvögeln zu schützen – etwa durch das Abdecken von Ausläufen oder Volieren. Außerdem dürften tote oder offensichtlich kranke Wildvögel auf keinen Fall berührt werden. Bei Funden in der Natur gilt folgende Anweisung: „Wenn Sie einen toten Vogel entdecken, melden Sie dies sofort über die kostenlose Nummer 0800/99 777. Das Tier wird dann abgeholt und untersucht.“ (belga/calü)

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