Großprojekt Worriken 4.0 vorerst gestoppt

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Worriken | Foto: GE-Archiv

Laut den uns vorliegenden Informationen hat die Regierung am 13. November entschieden, das Verfahren aufzuheben und auf den Zuschlag zu verzichten. Darüber wurden die beiden ausgewählten Konsortien, die ihre Projekte zur Modernisierung des Sport- und Ferienparks am Bütgenbacher See hinterlegt haben, offiziell informiert.

Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) wollte auf Nachfrage keine Stellungnahme abgeben. Stattdessen verwies er auf eine Pressekonferenz in der kommenden Woche, bei der über die neuesten Entwicklungen in den DG-Gemeinschaftszentren informiert werden soll.

Zuletzt hatte der Ministerpräsident am 3. November im Parlament seine Aufforderung an den Lenkungsausschuss für Worriken 4.0 in Erinnerung gerufen, aktiv nach privaten Partnern zu suchen.

Als das Großprojekt vor vier Jahren vorgestellt wurde, steckte die DG-Regierung einen Kostenrahmen von 50 Millionen Euro ab. Seither haben starke Inflation und steigende Preise das Budget unter Druck gesetzt, weshalb das Vorhaben bereits verkleinert werden sollte. Nun erfolgt also eine deutliche Zäsur.

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