Gegen 10 Uhr meldete ein Mann aus Raeren, über die Plattform „Ebay Kleinanzeigen“ betrogen worden zu sein. Er hatte dort einen Artikel zum Verkauf angeboten. Ein vermeintlicher Käufer schickte ihm einen Link, über den die Zahlung angeblich abgewickelt werden sollte. Der Raerener gab auf der Seite seine Bankdaten ein. Kurz darauf wurde von seinem Konto ein vierstelliger Betrag auf ein Konto in Zypern überwiesen.
Nur eine halbe Stunde später wandte sich ein Mann aus Verviers an die Polizei: Er hatte über „Facebook Marketplace“ versucht, ein Fahrzeug zu kaufen. Der Verkäufer forderte immer neue Geldbeträge, die auf ein französisches Konto überwiesen werden sollten. Zwischen dem 8. und 15. November entstand dabei ein Schaden im vierstelligen Bereich.
Ebenfalls am selben Tag erstattete eine Frau aus Kelmis Anzeige. Sie war telefonisch von einer Person kontaktiert worden, die sich als Mitarbeiter der Rentenkasse ausgab und ihr eine zusätzliche Zahlung von 800 Euro in Aussicht stellte. Um den Betrag zu erhalten, gab sie mehrfach ihre PIN über ein Kartenlesegerät ein. Auch hier wurde später ein vierstelliger Betrag vom Konto abgebucht. Die Frau ließ ihre Karte über CardStop sperren, informierte ihre Bank und erstattete Anzeige bei der Polizei.
Die Polizei warnt erneut vor solchen betrügerischen Methoden und rät, keine sensiblen Daten über Links, Telefonate oder Kartenlesegeräte preiszugeben. (red/rt)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren