Das Abkommen geht auf eine im Mai dieses Jahres formulierte Absichtserklärung zurück und wurde von drei Parteien unterzeichnet: dem Belgian Hydrogen Council, Flanders Investment and Trade (FIT) sowie der Associação Brasileira da indústria de hidrogênio verde (ABIHV). Gemeinsam planen sie, eine Taskforce einzusetzen, die unter anderem die Möglichkeiten für eine Lieferkette von grünem Wasserstoff und dessen Derivaten zwischen beiden Ländern prüfen soll. Zudem planen die drei Partner den Austausch von Fachwissen und bewährten Vorgehensweisen.
Grüner Wasserstoff wird mit nachhaltig erzeugtem Strom produziert und gilt daher als umweltfreundlichere Alternative zu herkömmlichen Kraftstoffen – etwa für die Schifffahrt – oder als Rohstoff für industrielle und chemische Prozesse. Allerdings erfordert seine Herstellung im großen Stil erhebliche Mengen an grüner Energie.
Das Dokument ist zunächst für drei Jahre gültig, kann jedoch einvernehmlich verlängert werden. Bereits zuvor hatte der Belgian Hydrogen Council ein ähnliches Memorandum mit Oman unterzeichnet. (belga/rt)

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