„Das Einsteinteleskop ist weit mehr als ein reines Wissenschaftsprojekt“, betont Hans Plets. „Es ist ein Moonshot-Vorhaben, eine einmalige Chance, Forschung, Technologie und Gesellschaft zusammenzuführen. Dabei geht es um Zusammenarbeit und Innovation und darum, wie wir die Wissenschaft von morgen gestalten.“
Der Wissenschaftler Daniel Mayerson erklärt, die Ausstellung solle das Projekt in Flandern stärker bekannt machen. „Wir zeigen alles – von der Relativitätstheorie und Gravitationswellen bis hin zu ihrer Messung. Und wir erläutern, warum die Teleskopanlage gerade in dieser Region gut aufgehoben wäre.“
Diependaele hatte in den vergangenen Monaten intensiv dafür geworben, die Anlage ins Dreiländereck zu holen. „Es geht um Wissenschaft in ihrer reinsten Form, um die Frage nach dem Ursprung der Erde und des Universums“, sagt er. „Zugleich bietet das Projekt wirtschaftliche Chancen. Unternehmen und Forschungsinstitute können sich beteiligen, und es könnte junge Menschen motivieren, sich für MINT-Fächer zu entscheiden.“
Zur Wahrscheinlichkeit, dass Limburg den Zuschlag erhält, äußert sich Diependaele zurückhaltend. „Ich bin überzeugt, dass die Entscheidung auf Grundlage der wissenschaftlichen Stärke fällt. Unser Vorschlag steht gut da, unter anderem durch die dreieckige Anordnung.“
Selbst wenn das Projekt an einem anderen Standort realisiert wird, sieht er Vorteile für die Region. „Wir fördern bereits jetzt Unternehmen bei der Entwicklung von Technologien, die wirtschaftlich nutzbar sind – unabhängig vom finalen Standort.“
Die Roadshow zum Einsteinteleskop ist noch bis zum 27. November auf dem UHasselt-Campus in Diepenbeek zu sehen. (belga/rt)
![<p>[Video] Wissenschaft zum Anfassen: Roadshow zum Einsteinteleskop an der UHasselt</p>](https://grzeng.rosselcdn.net/sites/default/files/dpistyles_v2/ena_16_9_medium/2025/11/08/node_131640/15134760/public/2025/11/08/B9737876742Z.1_20251108120836_000%2BGF2RGH8VN.1-0.jpg?itok=29EVhmDO1762600122)
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