In einer Mitteilung an die Mitarbeiter heißt es, man habe sich „in gegenseitigem Einvernehmen“ darauf verständigt, dass die bisherige Leiterin die Funktion „Head of Corporate Security Services“ nicht länger ausüben werde. Ein Nachfolger ist bereits bestimmt und tritt sein Amt am 1. November an.
Die Entscheidung kommt für die Belegschaft kaum überraschend. „Dass die Securail-Direktorin ersetzt wird, überrascht uns nicht. Bei Securail läuft es seit geraumer Zeit völlig aus dem Ruder“, erklärte Werner Baetsleer von der Gewerkschaft SLFP Cheminots.
Hintergrund ist eine im Sommer durchgeführte Mitarbeiterbefragung, die ein ernüchterndes Bild zeichnete: Die Stimmung innerhalb von Securail wurde als dramatisch schlecht bewertet. In einer gemeinsamen Mitteilung sprachen die Gewerkschaften CGSP und CSC sogar von einer regelrechten „Angstkultur“, die sich im Personal breitgemacht habe.
Mit der Neubesetzung der Leitung will die SNCB nun offenbar einen Neuanfang wagen. (belga/calü)

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