Die Begegnung des elften Spieltages war nach 87 Minuten endgültig gestoppt worden. Schiedsrichter Lothar D’hont war zu diesem Zeitpunkt von einem Becher getroffen worden, der aus dem Fanblock der Lütticher geworfen wurde. Bereits in der 72. Minute hatte es eine längere Unterbrechung im Maurice-Dufrasne-Stadion wegen Becherwürfen gegeben. Beim Abbruch des Spiels führten die „Rouches“ durch ein Tor von Rafiki Saïd, der bereits nach 17 Sekunden getroffen hatte, mit 1:0.
Nach den seit der Saison 2023/24 gültigen Regeln werden abgebrochene Spiele nicht mehr mit einer „Forfait“-Niederlage gewertet, sondern hinter verschlossenen Türen ab der Abbruchminute und mit dem damaligen Spielstand fortgesetzt. Mit dieser Änderung will die Liga verhindern, dass Zuschauer durch gezielte Aktionen Spielverläufe beeinflussen. (belga/calü)

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