Das Duo soll im November seine Arbeit aufnehmen, nachdem am Mittwochabend auf einer außerordentlichen Vorstandssitzung grünes Licht für beide Personalien erteilt worden war. Unmittelbar nach dem Aus von Vandenhaute im September hatte Mehrheitseigner Marc Coucke versprochen, die „Veilchen“ mit einer neuen Struktur abseits des Platzes wieder zu einem der stärksten Vereine des Landes zu machen – auch als Reaktion auf die zuletzt titellosen Jahre und das Verpassen des internationalen Wettbewerbs im Sommer.
Coucke selbst hatte jedoch davon abgesehen, eine andere Rolle innerhalb des Klubs zu übernehmen. So fiel auch seine Wahl auf zwei bekannte Gesichter: Kenneth Bornauw – der Vater von Profi Sebastiaan Bornauw – kehrt nur wenige Monate nach seinem Abschied im Juni ebenso nach Anderlecht zurück wie Michael Verschueren. Der Sohn der im September 2022 verstorbenen Klubikone „Mister Michel“ war zwischen 2010 und 2023 bereits als Sportdirektor und Vorstandsmitglied für die „Veilchen“ tätig.
In der 1. Division belegt der RSC Anderlecht nach zehn Spieltagen den dritten Tabelleplatz. Aus der Länderspielpause kommen die Brüsseler mit einem Rückstand von fünf Punkten auf Titelverteidiger Union Saint-Gilloise. Am Sonntag trifft Anderlecht auswärts auf Sint-Truiden. (mn)

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