Jugendpolitik in der Großregion: Björn Klinkenberg fordert Einbindung der Gemeinden

<p>Björn Klinkenberg sprach sich im Ausschuss für eine Einbindung der Gemeinden aus.</p>
Björn Klinkenberg sprach sich im Ausschuss für eine Einbindung der Gemeinden aus. | Archivfoto: David Hagemann

Freches betonte, Ziel der Arbeitsgruppe sei es, die unterschiedlichen Jugendpolitiken der Partnerregionen besser zu verstehen und voneinander zu lernen. Die AG diene als Plattform, um Erfahrungen und Best Practices aus der Jugendarbeit sowie dem non-formalen Lernen auszutauschen. Beim Treffen Ende September in Eupen hätten die Teilnehmer ihre jeweiligen Ansätze vorgestellt; bis Ende 2025 solle daraus mit Unterstützung des Sekretariats der Großregion eine zweisprachige Broschüre entstehen, die auf der Website veröffentlicht wird. Die Jugendschöffen seien in dieser Struktur nicht vorgesehen, da die AG auf nationaler bzw. regionaler Ebene arbeite, erklärte der Minister.

Björn Klinkenberg sprach sich hingegen für eine Einbindung der Gemeinden aus, da dort die Nähe zu den Jugendlichen am größten sei. Laut Freches biete dafür eher die Euregio SaarLorLux+ eine Plattform; deren Vertreterin nehme auch als Beobachterin an der AG teil. Zum Vorsitz gehört zudem die Organisation eines „Jugendforumjeunesse“. Diese Fachtagung soll dem Austausch von Jugendarbeitern und Multiplikatoren aus der Großregion dienen. Unter dem Vorsitz der Französischen Gemeinschaft wird das nächste Forum im September 2026 in Lüttich stattfinden. Die DG beteiligt sich mit 6.500 Euro an Vorbereitung und Organisation. Weitere Mittel seien nicht vorgesehen, da die Teilnahme ostbelgischer Jugendarbeiter auch über Erasmus+-Förderungen möglich sei, erläuterte der Minister. Anlaufstellen für die Umsetzung sind das Jugendbüro sowie das DG-Ministerium. Darüber hinaus können weitere grenzüberschreitende Projekte über den „Small Project Fund“ der Euregio Maas-Rhein oder das Programm Interreg Großregion realisiert werden. (sc)

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