Die Athletin aus Arendonk in der Provinz Antwerpen belegte in der Endabrechnung den dritten Platz – und damit klar innerhalb der geforderten Top Fünf. Nach einem starken Kurzprogramm (66,92 Punkte) bestätigte Hendrickx ihre Form in der Kür mit 138,04 Zählern. Insgesamt kam sie auf 204,96 Punkte (ihre persönliche Bestmarke liegt bei 221,28).
Der Sieg ging an die Russin Adeliia Petrosian, die unter neutraler Flagge antrat (209,63 Punkte). Zweite wurde die Georgierin Anastasiia Gubanova mit 206,23 Punkten.
Belgien mit doppelter Frauenpower am Start
Dank Hendrickx wird Belgien bei den Olympischen Winterspielen erstmals mit zwei Eiskunstläuferinnen vertreten sein: Nina Pinzarrone (18) hatte sich bereits durch ihren siebten Platz bei der Weltmeisterschaft im März in Boston qualifiziert. Hendrickx musste dieses WM-Turnier wegen einer Knöchelverletzung auslassen – umso größer ist nun die Genugtuung.
Für Loena Hendrickx werden die Spiele in Italien ihre bereits dritte Olympia-Erfahrung: 2018 in Pyeongchang belegte sie Rang 16, 2022 in Peking wurde sie Achte.
Formell muss das Belgische Olympische und Interföderale Komitee (BOIC) die Nominierung noch bestätigen. Da es sich um eine Quotenplatz-Zuteilung handelt, gilt dies jedoch als reine Formsache.
Neben den beiden Eiskunstläuferinnen stehen schon weitere belgische Starter für 2026 fest: acht Biathletinnen und Biathleten (je vier Männer und Frauen) sowie Maximilien Drion im Ski-Bergsteigen.
Die Winterspiele finden vom 6. bis 22. Februar 2026 statt. (belga/calü)

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