Zuschüsse gestrichen: Föderalregierung zieht sich aus Winterhilfe für Obdachlose zurück

<p>Um den Brüsseler Südbahnhof lassen sich immer wieder Obdachlose nieder.</p>
Um den Brüsseler Südbahnhof lassen sich immer wieder Obdachlose nieder. | Foto: Photo News

Von November bis März ermöglicht das „Kälteplan“-Programm, in Städten wie Antwerpen, Brüssel, Charleroi, Gent und Lüttich Hunderte zusätzliche Schlafplätze einzurichten. Neben den Beiträgen der Regionen steuerte die Föderalregierung bisher rund 65.000 Euro pro Stadt und Jahr bei – etwa ein Drittel der Gesamtkosten.

Diese Beteiligung fällt nun weg. Laut dem Ministerium habe eine „gründliche Budgetanalyse“ gezeigt, dass die Winterhilfe nicht in die Zuständigkeit der Föderalregierung falle. „Die Finanzinspektion weist seit Jahren darauf hin, dass Winterunterkünfte Sache der lokalen und regionalen Behörden sind“, heißt es.

Ministerin Van Bossuyt betonte, die Entscheidung stelle das Prinzip der Winterhilfe nicht infrage: „Es geht darum, Zuständigkeiten klarzustellen und ein nachhaltiges Haushaltsmanagement zu gewährleisten.“ Die Föderalregierung wolle die Städte und ihre Partner jedoch bei der Umstellung unterstützen, „damit niemand im Winter ohne Hilfe dasteht“. (belga/calü)

Kommentare

  • Finde ich nicht okay, es sollte eher die Unterstützung von Migranten gekürzt werden. Vor allem für Ukrainer, die fahren und stehen an Kaufhäuser mit dicken SUV UND MERZEDES vor und beziehen Sozialhilfe. Unsere Pendionierten leben obwohl sie ein Leben lang gearbeitet und eingelassen haben am Existenzminimum. Das finde ich nicht normal. Vor sämtlichen Sozialhäusern stehen dicke fette Karossen. Die sollten sie erst einmal verkaufen bevor sie weiter Sozialhilfe erhalten. Manchmal stehen dort 2 bis 3 dicke Autos

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