So wurden im letzten Jahr in Brüssel 112,8 Verkehrsunfälle pro 100 Kilometer Straße registriert – landesweit liegt der Wert bei nur 18,5.
Statbel erklärt die alarmierenden Zahlen mit dem dichten Stadtverkehr und den großen Unterschieden bei der Straßennetzgröße: Brüssel zählt knapp 2.860 Kilometer Straßen, während es in Flandern fast 90.000 und in der Wallonie rund 86.000 Kilometer sind.
Innerhalb Flanderns weist die Provinz Antwerpen mit 30,4 Unfällen pro 100 Kilometer die höchste Quote auf, gefolgt von Ostflandern (23,6) und Westflandern (17,9). In der Wallonie liegen die Werte deutlich niedriger: Luxemburg verzeichnete mit 4,1 Unfällen die wenigsten, gefolgt von Namen (8,5) und Lüttich (13,0).
Auffällig ist jedoch: Während die Wallonie insgesamt weniger Unfälle pro Kilometer hat, sind diese laut Statbel oft gravierender als in anderen Landesteilen.
Belgienweit kamen 2024 pro 100 Kilometer Straße im Schnitt 1,6 Menschen ums Leben oder wurden schwer verletzt. In Brüssel lag der Wert mit 5,7 deutlich über dem Durchschnitt, in Flandern bei 2,0 und in der Wallonie bei 1,1. (belga/calü)

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