Die Aktion richtete sich gegen die Maßnahmen der sogenannten Arizona-Koalition in Brüssel. Nach Ansicht der CSC belasten diese Reformen vor allem Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie sozial Schwächere. Kritisiert werden unter anderem eine Verschärfung der Bedingungen für Langzeitkranke, die Verkürzung der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld, zunehmender Druck auf die ÖSHZ, die Ausweitung von Flexijobs und Arbeitsverträgen auf Abruf sowie Rentenkürzungen. „Wir sollen mehr leisten und am Ende weniger bekommen“, lautet die zentrale Botschaft der Gewerkschaft.
Dieses Video entstand am Dienstagmorgen in Eupen.
Die Route des Protestmarsches führte am Vormittag über vier Stationen: die Christliche Krankenkasse, das Landesamt für Arbeitsbeschaffung (LfA), das ÖSHZ Eupen sowie das Zentrum für Kleinkindbetreuung (ZKB). An jedem dieser Orte übergab die CSC ihre Kritikpunkte und kam mit Verantwortlichen ins Gespräch. Mit den Aktionen will die Gewerkschaft nach eigener Aussage den Druck auf die Föderalregierung erhöhen und verdeutlichen, dass ihre Politik aus Sicht vieler Arbeitnehmer „ungerecht und unsozial“ sei. (sc)

Kommentare
Es muss sich was ändern , ist ja wohl der perfekte Banner . Nicht ohne Grund haben die Parteien die Wahl gewonnen , die jetzt an der Macht sind . 480 000 Arbeitslose und 200 000 freie Stellen .
540 000 Langzeitkranke , und die Zahlen steigen weiter . Da finde ich die Aufschrift des Banners , es muss sich was ändern, Perfekt .
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