Auf dem Gelände der Firma Monolithique, am Rande des Steinbruchs Rotsch, arbeiten sechs renommierte Künstler aus Belgien, den Niederlanden, Deutschland und Litauen zwei Wochen lang an großformatigen Skulpturen aus Walhorner Blaustein. Besucher sind eingeladen, den Entstehungsprozess hautnah mitzuerleben, den Künstlern über die Schulter zu schauen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. So wird Kunst unmittelbar erfahrbar und bietet zugleich Einblicke in die individuellen Techniken und Visionen.
In einer Zeit politischer Spannungen versteht sich das Symposium als Zeichen für Dialog und Zusammenhalt. Kunst dient hier als universelle Sprache, die Grenzen überwindet und Menschen verbindet. Der Austausch vor Ort schafft Begegnungen, regt Diskussionen an und lädt ein, Europa durch die Sprache der Kunst neu zu entdecken.
Die entstandenen Werke werden nicht nur während des Symposiums sichtbar, sondern erhalten einen dauerhaften Platz: Am Europatag, dem 9. Mai 2026, werden sie in den Skulpturenpfad „Auf den Spuren der Steine“ integriert, der seit 2021 besteht und bereits sieben Werke umfasst. Der Pfad führt durch die Landschaft rund um Walhorn und erinnert an die historische Bedeutung des Blausteins für die Region. Mit jeder Ausgabe wächst er weiter und wird so zu einem lebendigen Symbol für die kulturelle und historische Verbundenheit Europas.
Teilnehmende Künstler sind Sandro Dudenhausen (B), Leo Horbach (NL), Daniela Clever (D), Herbert Leichtle (D), Algis Kasparavicius (LT) und Achim Ripperger (D). (red/mcfly)

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