Die Gastgeberinnen trennten sich zum Start mit einem 25:25 von Aufsteiger Achilles Bocholt und rangieren damit aktuell noch vor Eupen. Allzu lange, so glaubt man im Eupener Lager, soll das aber nicht so bleiben. „Wir müssen nicht lange drumherum reden – die Favoritenrolle liegt klar bei uns“, betont Reinertz selbstbewusst.
Auf die Eupener Defensive wartet mit Mante Van Damme eine Spielerin, die den Unterschied machen kann. Die Rückraumspielerin (Mitte) zählt zu den wenigen Akteurinnen in der Liga, die von dieser Position aus echte Wurfgewalt entwickeln. „Da müssen wir uns anpassen.“
Gleichzeitig hat Waasmunster im Vergleich zur Vorsaison Qualität eingebüßt: Mit Siwar Amar und Clarisse Mannechez verließen zwei Leistungsträgerinnen den Klub. „Die hatten einen kleinen Umbruch, wir haben uns eher in der Breite verstärkt“, analysiert der KTSV-Coach.
Für Eupen gibt es zusätzlich gute Nachrichten: Im Vergleich zur Vorwoche stößt Linkshänderin Lynn Buerschaper zum Kader hinzu. Ihre Präsenz soll neue Impulse setzen. „Sie schafft auf jeden Fall mehr Möglichkeiten für unser Spiel“, erklärt Reinertz. Der restliche Kader bleibt im Kern unverändert. Welche Reservespielerinnen ins Aufgebot rücken, soll kurzfristig entschieden werden.
Auch wenn es erst der zweite Spieltag ist, wird die Partie bereits als richtungsweisend gesehen. Mit einem Sieg will die KTSV den Anschluss an die obere Tabellenregion halten und ein klares Signal aussenden. Reinertz gibt sich zuversichtlich: „Wir haben die Niederlage gegen Hubo gut aufgearbeitet. Wir sind bereit, am Samstag das Spiel voll anzunehmen – mit allem, was wir haben, um die zwei Punkte zu holen.“ (ta)

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