[Video] Rückkehr nach 17 Jahren: Dokus Reise ins Herz seiner Herkunft

<p>Jérémy Doku hat seine Familie in Ghana besucht.</p>
Jérémy Doku hat seine Familie in Ghana besucht. | Foto: belga

In seiner YouTube-Dokumentation gewährt Doku dabei sehr persönliche Einblicke – fernab von Glanz und Glamour der Premier League. Statt Highlight-Videos zeigt der ManCity-Profi seine Wurzeln, seine Familie, seine Glaubensüberzeugung – und eine tiefe Dankbarkeit für das, was ihn geprägt hat.

„In Belgien und im Vereinigten Königreich herrscht eine ganz andere Realität“, sagt Doku. „Ich wollte die Realität in Ghana selbst erleben. Ich wollte fühlen, wo ich herkomme – wo meine Wurzeln liegen.“

Ein Empfang wie für einen König

Schon am Flughafen in Accra wird Doku von einer jubelnden Menschenmenge empfangen – ein Held kehrt heim. Später fährt er durch die Straßen, aus dem offenen Schiebedach eines SUVs winkend, begleitet von Gesängen und Applaus. Die Begeisterung der Menschen ist echt, der Stolz auf den „verlorenen Sohn“ spürbar.

„In Ghana haben junge Fußballer nicht dieselben Chancen wie in Europa“, erklärt Doku. „Genau deshalb wollte ich hier ein Jugendturnier organisieren – um Talenten vor Ort eine Bühne zu geben.“

Das „Doku Tournament“, das er während seines Aufenthalts ins Leben ruft, soll mehr sein als nur ein Fußball-Event. Es ist ein Symbol – für Hoffnung, für Identifikation, für Verbundenheit. Denn der Star von Manchester City will nicht nur auf dem Rasen Spuren hinterlassen.

Ein Wiedersehen, das unter die Haut geht

Besonders emotional wird die Reise, als Doku seine Großmutter wiedersieht – zum ersten Mal seit fast zwei Jahrzehnten. Tränen fließen, Umarmungen sagen mehr als Worte. „Das ist ein ganz besonderer Tag für mich“, sagt sein Vater sichtlich gerührt. „Ich wollte, dass meine Mutter meine Kinder noch sieht. Und dass sie meine Mutter kennenlernen. Das ist ein gesegneter Tag.“

Mehr als Fußball: Der Mensch hinter dem Spieler

Die YouTube-Serie, produziert in Zusammenarbeit mit dem belgischen Unternehmen Touchdown, ist weit mehr als ein PR-Projekt. In jeder Folge widmet sich Doku einem bestimmten Aspekt seines Lebens – persönlich, reflektiert, authentisch. Ob Familie, Herkunft oder Glaube: Der 23-Jährige zeigt sich von einer Seite, die viele so nicht kennen.

„Es gibt viele Dinge über mich, die die Leute nicht wissen“, erklärt er. „Das Wichtigste in meinem Leben ist mein Glaube. Ich möchte die Frohe Botschaft auf meine eigene Weise weitergeben. Wenn ich auch nur eine Person dazu bringen kann, sich mit dem Evangelium zu beschäftigen, ist das schon ein Erfolg.“ (calü)

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