Eupener Max Falkenberg feiert Premiere über Triathlon-Halbdistanz: „Krasses Ereignis“

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Zum ersten Mal starteteMax Falkenberg über die Halbdistanz. | Foto: privat

Im Trikot des Triathlon Teams Eupen landete Freddy Brüll nach 4:37,00 Stunden (32:35 Minuten Schwimmen/2:20,12 Stunden Radfahren/1:37,37 Stunden Laufen) auf dem vierten Platz seiner Altersklasse, Damien Strang absolvierte die Strecke in 5:39,51 Stunden (35:33/2:44,47/2:09,56), Damian Heinen aus Berg in 4:27:14 Stunden (33:41/2:16,31/1:30,46).

Zum ersten Mal über die Halbdistanz gingen die beiden Eupener Adrian Veithen und Max Falkenberg an den Start. Veithen erreichte das Ziel in 5:53,35 Stunden (36:22/2:56,42/2:08,39), Falkenberg in 6:06,40 Stunden. „Es war ein krasses Ereignis. Niemand machte einen Unterschied zwischen den Profis und Nobodys wie mir, alle wurden gleich angefeuert und angekündigt“, berichtet Falkenberg, den das Triathlon-Fieber erst Ende 2022 packte. Seitdem nahm er einige Sprintdistanzen über 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen in Angriff, seit Oktober arbeitete er auf seine Premiere an der Küste hin.

„Als ich im Neoprenanzug am Wasser wartete, hatte ich echt Puls, das kann ich nicht verneinen“, schmunzelt der 33-Jährige, der zwar mit Rad-Computer, aber ohne Sportuhr startete und somit zeitlich „blind“ auf die Strecke ging. „Ich wusste, dass ich um 10.30 Uhr ins Wasser gegangen bin, und am Ende der Wechselzone zur Radstrecke stand auf einer Anzeige 11.16 Uhr. Da war ich beruhigt.“

Allerdings fuhr er nach 60 von 90 Kilometern über einen spitzen Gegenstand und verlor immer mehr Luft im Vorderreifen. „Statt eines Schlauches habe ich Dichtmilch im Reifen, die mir permanent ins Gesicht spritzte. Es hat zwar geklappt, aber aus Angst, nicht anzukommen, habe ich die Verpflegung vernachlässigt.“

Das sollte sich beim abschließenden Halbmarathon rächen, der zunächst durch Sand und Dünen hinauf führte. Dank der Unterstützung der Familie ließ Max Falkenberg sein Tief hinter sich und kam bis Kilometer 16 wieder gut voran. „Danach war es wieder nur noch eine Quälerei. Ich wollte eigentlich unter zwei Stunden laufen – aber lieber genießen als gar nicht ins Ziel kommen“, sagte er sich.

Zu den 39:07 Minuten im Wasser und 3:03,04 Stunden im Sattel gesellten sich schließlich 2:12,46 Stunden in den Laufschuhen – macht insgesamt 6:06,40 Stunden. „Weitere Halbdistanzen sind aber nicht geplant, jetzt ist erstmal wieder Schluss“, verrät der Vater zweier kleiner Töchter.

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