Die Jahre 2022 bis 2024 waren von rückläufigen Transaktionen geprägt, während 2021 noch ein außergewöhnlicher Boom von 20,3 Prozent verzeichnet wurde. „2021 war eine Ausnahmesituation, da viele Belgier während der Pandemie bewusst ein Haus auf dem Land suchten – mit mehr Platz und Zugang zu Grünflächen“, erklärt Frédéric Dumoulin, Notar und Sprecher von notaire.be.
Auch die Preise zogen spürbar an: Der Medianpreis für ein Haus in den Ardennen stieg im ersten Halbjahr um 13,7 Prozent auf 216.000 Euro (2024: 190.000 Euro).
Die Käufer stammen zum Großteil aus der Wallonie (79,6 %), gefolgt von Flandern (15 %) und Brüssel (5,2 %). Während der Anteil der flämischen Käufer 2024 noch bei 17,8 Prozent lag, ist er heuer leicht zurückgegangen.
Besonders beliebt bei flämischen Käufern war Vresse-sur-Semois: Dort wurden 37,9 Prozent der verkauften Häuser an Käufer aus dem Norden des Landes vergeben. Auch La Roche-en-Ardenne (22,7 %), Erezée (22 %), Durbuy und Rendeux (je 20,4 %) standen hoch im Kurs. (belga/rt)

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