„Letzte Saison haben wir sowohl alle schwachen Spiele als auch alle auf Kunstrasen verloren, diesmal hat es geklappt. Und in zwei Wochen redet sowieso keiner mehr über die Art und Weise“, schmunzelte Trainer Jérôme Stark. Mit den verletzten Kevin Magney, Björn Hans und Yoris Klinges fehlten Recht einige Kräfte, zudem zog sich Joshua Lejeune in Juprelle eine Zehenblessur zu. Als härtester Gegner erwies sich allerdings der glühend heiße Kunstrasen: „Da sind wir nicht mit klargekommen, meine Spieler bekamen nicht richtig Luft“, erklärte Jérôme Stark: „Es war kein gutes Spiel von beiden, keines auf P1-Niveau, sondern ohne Rhythmus, ohne Dynamik, mit zu viel Statik. Es war unser schlechtestes Spiel seit zwei Monaten. Aber wer es schwer hat, muss auf die Zähne beißen und gegen den Ball arbeiten – das haben wir größtenteils gut gemacht.“
In einer undurchsichtigen Situation erwischte Recht Juprelle eiskalt: Während die Gastgeber die kurze Pause nach einem Foul an Romain Heindrichs nutzten, um sich zu erfrischen, gab der Schiedsrichter die Partie wieder frei, und Maxime Urbain verwertete eine Vorlage von Simon Michel zum Treffer des Tages (85.). Zuvor hatte bereits Abdoulah Aithmid eine Großchance aus kurzer Distanz vergeben.
Und so zählte für die Olympia nur das Wesentliche: „Wir sind sehr knapp am Mann, deshalb: Mund abputzen, wir haben die drei Punkte. Siege sind die beste Medizin, wir haben Geschichte geschrieben und gehen jetzt die nächste Aufgabe an“, so der Coach, der am Sonntag (15 Uhr) gegen Xhoris auch am Kuhnenbrunnen feiern möchte. (tf)

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