Die Berufungskammer des belgischen Fußballverbands verhängte die Sperre nachträglich und verschärfte damit ein Urteil der ersten Instanz. Neben der Sperre muss Stijnen zudem eine Geldstrafe von 500 Euro zahlen.
Der ehemalige Nationaltorhüter war am 11. April beim Auswärtsspiel in Lierse (1:0) in einen Zwischenfall verwickelt gewesen. Damals hatte die Disziplinarkommission zunächst eine Fortbildung zur Aggressionsbewältigung sowie eine Sperre von einem Spiel auf Bewährung ausgesprochen.
Es wurde jedoch Berufung eingelegt – mit Erfolg. Der Bewährungsaufschub wurde aufgehoben und drei zusätzliche Spiele Sperre kamen hinzu. Damit tritt die Strafe am 8. September in Kraft.
Eklat nach Schlusspfiff
Auslöser für die Sanktion war ein hitziges Nachspiel in Lier. Nach dem Abpfiff, bei dem Patro einen Platzverweis kassiert hatte, suchte Stijnen den direkten Konfrontationskurs mit dem Spieldelegierten, dem ehemaligen Schiedsrichter Eddie Vermeirsch.
Der Delegierte hatte sich zwischen die beiden Bänke positioniert, um die angespannte Situation zu beobachten und mit Fotos und Videos zu dokumentieren. Stijnen schrie ihn daraufhin an, deutete mit dem Finger auf ihn und warf ihm vor, die Provokationen des Lierse-Managers im Bericht nicht festzuhalten. Laut Vermeirsch packte ihn der Trainer dabei sogar am Arm. (belga/calü)

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