Belgische Steuerbehörde setzt künftig auf Künstliche Intelligenz
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Die belgische Finanzverwaltung plant den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Überprüfung von Steuererklärungen von Unternehmen und Privatpersonen. Das berichtet „Het Nieuwsblad“ am Mittwoch unter Berufung auf eine parlamentarische Antwort von Finanzminister Jan Jambon (N-VA) an den Open-VLD-Abgeordneten Kjell Vander Elst.
Die Steuerverwaltung will Künstliche Intelligenz künftig zur Überprüfung von Steuererklärungen nutzen.
| Illustrationsbild: belga
„Das Wirtschaftsministerium bereitet sich darauf vor, KI in seine Abläufe zu integrieren“, erklärte Jambon. Schon heute arbeitet die Steuerverwaltung neben den klassischen Kontrollen mit Data Mining und Scraping, also dem automatisierten Auswerten großer Datenmengen aus unterschiedlichsten Quellen.
Der Minister betonte, dass die Einführung von KI-Technologien im Einklang mit dem Datenschutzgesetz und dem neuen KI-Gesetz erfolge. Letzteres enthält Regeln und Standards für den verantwortungsvollen Einsatz künstlicher Intelligenz.
Zudem werde jede Anwendung zunächst in einem Pilotprojekt getestet. „Nur wenn ein Pilotprojekt erfolgreich ist, darf die Steuerverwaltung KI tatsächlich einsetzen“, so Jambon.
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