Nach dem 1:1 in Nordmazedonien und dem spektakulären 4:3-Sieg gegen Wales liegt Belgien aktuell mit vier Punkten nur auf Rang drei der Gruppe J. Weil Nordmazedonien (8 Punkte) und Wales (7 Punkte) bereits zwei Partien mehr absolviert haben, gilt für die Roten Teufel: Gegen die vermeintlich schwächsten Gegner der Gruppe – Kasachstan (3 Punkte) und Liechtenstein (0 Punkte) – muss unbedingt die volle Ausbeute von sechs Punkten her. Denn im Oktober warten die richtungsweisenden Duelle gegen die beiden Spitzenreiter.
Belgien muss in beiden Spielen ohne Torjäger Romelu Lukaku auskommen, der verletzungsbedingt fehlt. Damit eröffnet sich die Chance für neue Gesichter im Sturm. Garcia hat mehrere Optionen, um Lukaku im Sturmzentrum zu ersetzen. Die naheliegendste Lösung: Loïs Openda, zuletzt die klare Nummer zwei im Angriff. Auch Michy Batshuayi, schon im März dabei, könnte erneut eine Chance bekommen. Zudem sind frische Namen im Gespräch: Lucas Stassin (Saint-Étienne) und Adriano Bertaccini (Anderlecht) gelten als Kandidaten. Der junge Roméo Vermant von Club Brügge hätte ebenfalls gute Karten gehabt – doch eine Verletzung stoppt ihn.
Positive Nachrichten gibt es zwischen den Pfosten: Thibaut Courtois, im Juni noch verletzt, dürfte ins Team zurückkehren. (belga/calü)

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