Genk tritt am Donnerstagabend (20.30 Uhr) in der Europa League bei Lech Posen an. Das Rückspiel folgt eine Woche später (28. August) in der heimischen Cegeka Arena. Ein Sieg im Duell mit den Polen würde den Limburgern ein Ticket für die Ligaphase der Europa League sichern. Bei einer Niederlage fällt die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink immerhin in die Conference League zurück.
„Posen ist eine erfahrene Mannschaft mit gefährlichen Stürmern“, warnte Fink im Vorfeld. „Aber auch wir haben Qualität, wir sind hungrig und wollen morgen ein Ausrufezeichen setzen.“
Auch Anderlecht steht vor einem Schlüsselspiel: Die „Veilchen“ empfangen im Lotto Park den griechischen Traditionsverein AEK Athen (20 Uhr). Und die Gäste reisen mit prominenten Namen an – darunter der französische Stürmer Anthony Martial (ex-Manchester United), Luka Jovic (ex-Real Madrid) und der Belgier Aboubakary Koita, der in der Vergangenheit schon für AA Gent, Kortrijk, Waasland-Beveren und STVV auflief.

Für Anderlecht ist es bereits der zweite Anlauf in diesem Sommer. In der Europa League schied die Mannschaft von Trainer Besnik Hasi überraschend früh gegen Häcken aus Schweden aus. In der Conference League überstanden die Brüsseler zuletzt die dritte Qualifikationsrunde gegen Sheriff Tiraspol aus Moldawien. Nun wartet mit AEK ein deutlich dickerer Brocken. „Wir müssen in allen Belangen überzeugen“, so Hasi. „Wenn wir hart arbeiten, kommt das Resultat von selbst. Vor eigenem Publikum können wir immer noch ein Stück mehr bringen.“
Das Rückspiel in Athen ist für den 28. August angesetzt. Nur der Sieger darf in die Gruppenphase der Conference League einziehen – für den Verlierer endet das europäische Abenteuer. (belga/calü)

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