Das Belgische Rote Kreuz ruft wegen Tigermücken zu dringenden Blutspenden auf

<p>Die Blutreserven in Belgien sind stark gesunken – das Rote Kreuz ruft dringend zum Spenden auf.</p>
Die Blutreserven in Belgien sind stark gesunken – das Rote Kreuz ruft dringend zum Spenden auf. | Illustrationsbild: picture alliance/dpa

Die Asiatische Tigermücke, die Krankheiten wie Dengue, Chikungunya oder das West-Nil-Virus übertragen kann, breitet sich zunehmend auch in Europa aus – unter anderem in Frankreich. Daher müssen derzeit alle Blutspender, die aus Südfrankreich, dem Elsass oder über diese Regionen nach Italien oder Spanien gereist sind, vorerst ausgeschlossen werden. Sie dürfen erst nach einer Wartezeit von 28 Tagen wieder spenden.

Laut Geneviève Mathy, Generaldirektorin des Blutspendedienstes, ist es derzeit kaum möglich, die Vorräte stabil zu halten. Besonders dramatisch sei die Lage bei den negativen Blutgruppen – allen voran O negativ, das in den Kliniken stark nachgefragt wird.

Das Rote Kreuz bittet deshalb alle gesunden Menschen, die diesen Sommer nicht in betroffenen Regionen unterwegs waren, rasch Blut, Plasma oder Thrombozyten zu spenden. Die Einschränkungen könnten noch bis Ende September andauern.

Aktuelle Informationen zu den Risikogebieten finden Spenderinnen und Spender auf der Website DonneurDeSang.be (belga/rt)

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