Theux: Persönliche Daten von 250 Asylbewerbern im Müll entdeckt
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In Theux sind sensible Daten von rund 250 Asylbewerbern in einer Mülltonne gefunden worden. Das berichten „Sudinfo“ und „HLN“. Betroffen sind vollständige Asylakten mit Fotos, Namen, Geburtsdaten sowie familiären und medizinischen Angaben.
Rund 250 Asylbewerber sind von einer Datenpanne in einem früheren Fedasil-Zentrum betroffen.
| Illustrationsbild: belga
Die Unterlagen stammen vom Camping Polleur, den die föderale Asylbehörde Fedasil während der Wintermonate als Auffangzentrum nutzte. Offenbar wurden die Dossiers im April beim Aufräumen entsorgt – ohne sie vorher zu schreddern oder zu sichern.
Die Informationen betreffen Menschen aus Syrien, Gaza, Niger, Ruanda, Eritrea, Angola, Burkina Faso und der Demokratischen Republik Kongo. Laut „Sudinfo “ könnte ein Missbrauch dieser Daten schwerwiegende Folgen haben, insbesondere für abgelehnte Asylbewerber, die in ihre Herkunftsländer zurückkehren müssen.
Fedasil hat die Panne eingeräumt und eine interne Untersuchung eingeleitet. Dabei soll geklärt werden, ob es sich um einen Fehler einzelner Mitarbeiter handelt oder ob Bewohner selbst ihre Akten weggeworfen haben. Unklar ist bislang auch, ob die betroffenen Asylbewerber informiert wurden. (belga/rt)
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