Cowboy vertreibt seit 2018 E-Bikes, ist aber bislang nicht profitabel. Während der Corona-Pandemie führten Engpässe bei Ersatzteilen zu zusätzlichen Problemen. Investoren stockten das Kapital mehrfach auf, die Strategie wurde wiederholt angepasst.
Neben der aktuellen Finanzspritze arbeitet Cowboy an einem Abkommen mit der französischen Gruppe Rebirth, unter deren Dach bereits weitere Fahrradmarken angesiedelt sind. Ziel ist es, die Zukunft des Unternehmens langfristig zu sichern. Wann die Gespräche abgeschlossen werden, ist offen.
Im Mai hatte Cowboy zudem ein Problem mit dem Modell C4 ST (Edition MR) gemeldet: Der Rahmen konnte brechen, weshalb ein Rückruf notwendig wurde – eine zusätzliche Belastung in der angespannten Finanzlage. Inzwischen haben die Zulieferer die ersten Ersatzrahmen geliefert, und der erste „Recallhub“ wurde eröffnet. (belga/rt)

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