„Wir sind hier, um zu sagen: Von Worten zu Taten übergehen“, erklärte der Vorsitzende des sozialistischen Gewerkschaftsbunds FGTB, Thierry Bodson. „Wir fordern zwei Dinge: Wirtschaftssanktionen Belgiens gegen den Staat Israel und die sofortige Anerkennung des Staates Palästina.“ Belgien habe die wirtschaftlichen und diplomatischen Mittel, um Druck auf die Regierung Netanjahu auszuüben. Gleichzeitig zeigte sich Bodson skeptisch, dass der Ausschuss konkrete Maßnahmen beschließen werde.
Auch die Gewerkschaft CNE rief in einer Mitteilung die „Palästina-Kommission“ auf, entschlossene Entscheidungen zu treffen, und prangerte zugleich die „Untätigkeit“ der belgischen Regierung sowie den „völkermörderischen Amoklauf“ Israels an.
Mehrere Organisationen forderten gemeinsam zudem die Aufkündigung des Assoziierungsabkommens zwischen EU und Israel, ein vollständiges Waffenembargo sowie die sofortige Anerkennung eines palästinensischen Staates.
Die föderale Ecolo-Abgeordnete Rajae Maouane nahm ebenfalls an der Kundgebung teil: „Wir haben eine Sondersitzung einberufen, um die Minister zu den Ereignissen in Gaza anzuhören. Die Bilder sind dramatisch und der Genozid geht weiter. Wir erwarten eine klare Position der Regierung und die rasche Verhängung von Sanktionen gegen Israel, das weiterhin das Völkerrecht verletzt.“
Seit dem 4. August haben Dutzende Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft sowie mehr als 13.000 Bürgerinnen und Bürger eine Petition unterzeichnet, die unter dem Titel „GazArizonA STOP Genocide“ die föderale Regierung zu schnellem Handeln auffordert. (belga/rt)
![<p>[Video] Petition und Protest: 400 Menschen in Brüssel verlangen Maßnahmen gegen Israel</p>](https://grzeng.rosselcdn.net/sites/default/files/dpistyles_v2/ena_16_9_extra_big/2025/08/14/node_127422/15108570/public/2025/08/14/B9737617179Z.1_20250814143259_000%2BG62R2JUS2.1-0.jpg?itok=rNfC2bPK1755175447)
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