Der Einsatz erfolgt im Rahmen der Mission „Cerulean Skies 2“. Ein belgisches Kontingent aus 50 Soldaten befindet sich dazu seit Freitag in Jordanien. Beteiligt sind dabei Einheiten des 15. Transportflügels aus Melsbroek sowie des Luftbetankungspostens RavAir des Special Operations Regiment.
Die belgischen Teams sind auf einem Stützpunkt im jordanischen Zarka stationiert. Die Koordination der Abwürfe übernimmt Jordanien in Abstimmung mit Israel sowie Ansprechpartnern vor Ort. Auch Frankreich, Deutschland, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kanada und Ägypten nehmen an den Einsätzen teil. Laut Bruno Beeckmans erfolgt der Abwurf mit einer Treffergenauigkeit von rund 50 Metern. Dennoch sei er nicht ohne Risiko: Am Montag wurde eine palästinensische Krankenschwester tödlich getroffen, als ein Versorgungspaket sie am Kopf traf. Ob Belgien dafür verantwortlich ist, werde derzeit untersucht. Die belgische Beteiligung ist vorerst auf drei Wochen angelegt. (belga/svm)
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