Touring verzeichnete im Juli 6.135 Schadensfälle im Ausland, ein leichtes Plus von 1 % gegenüber 2024. Darunter befanden sich 961 medizinische Notfälle (+4 %). Besonders häufig meldeten sich Reisende aus Frankreich, Spanien, der Türkei, Italien, Marokko und Griechenland.
Bei Europ Assistance gab es sogar einen deutlichen Anstieg: 1.489 medizinische Dossiers bedeuten ein Plus von 15 % gegenüber dem Vorjahr. Die meisten Einsätze entfielen auf Frankreich (18 %), Spanien (16 %) und Italien (7 %). Außerhalb Europas sorgten vor allem die USA, Thailand und Indonesien für Einsätze.
Auch Ethias meldete mehr Arbeit: 527 medizinische Fälle bedeuten einen Zuwachs von 7 %.
„Die Hitze hat viele Urlauber gesundheitlich stark belastet“, heißt es von Touring. Infektionen, Durchfallerkrankungen, Dehydrierung sowie Herz-, Atem- und neurologische Probleme häuften sich. 517 Personen mussten sogar repatriiert werden. Europ Assistance berichtet zudem, dass 42 % der medizinischen Fälle auf Verletzungen wie Prellungen und Knochenbrüche zurückzuführen waren.
Autopannen durch die Hitze
Nicht nur die Gesundheit, auch die Fahrzeuge litten unter den extremen Temperaturen. Touring meldete 5.030 technische Einsätze (2024: 5.005). Häufige Probleme waren entladene Batterien, geplatzte Reifen durch falschen Luftdruck, Kühlmittelmangel oder Bremsflüssigkeitsdefekte.
Europ Assistance registrierte bei Autopannen im Ausland einen Anstieg um 18 %, während Ethias einen Rückgang von 7 % auf 1.253 Fälle verzeichnete. (belga/calü)

Kommentare
Was hat denn Kühlmittelmangel mit Hitze zu tun? Das Kühlsystem arbeitet mit 90 Grad. Waren es in Südeuropa mehr als 90 Grad? Mit welchen Autos fahren denn die Suedlaender? Dieser Mumpitz hier ist nur noch zum Fremdschaemen.
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