Konkret soll erneut das Gebiet am Ende der Poeierstraat durchkämmt werden – dort, wo bereits mehrfach nach der damals 26-jährigen Frau gegraben wurde. Auch spezialisierte Spürhundeteams waren in den vergangenen Monaten im Einsatz, bislang jedoch ohne Ergebnis.
Der Fall Heidi De Schepper erschüttert Belgien nicht nur wegen des langen Zeitraums seit ihrem Verschwinden im Sommer 2010 – sondern auch, weil sie nie offiziell als vermisst gemeldet wurde. Erst 2023, also 13 Jahre später, nahmen die Behörden die Ermittlungen auf.

Im Februar dieses Jahres wurden drei Männer festgenommen: Heidis damaliger Partner Nick M. sowie dessen Bekannte Michael D. und Nick G. Letzterer wurde bereits wegen eines anderen Mordes verurteilt und gilt als Hauptverdächtiger im Fall De Schepper. Die Ermittler sprechen von (teilweisen) Geständnissen, die zu mehreren gezielten Suchaktionen führten – bislang ohne Erfolg. (belga/calü)

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