Mit der neuen Regelung reagiert die Pro League darauf, dass „Quertreiber“ häufig selbst im (Amateur-)Fußball aktiv sind. Demnach ist jede achte Person, die in Belgien mit einem Stadionverbot belegt wird, entweder als Spieler, Trainer oder Offizieller im Fußball tätig.
„Mit diesem Ansatz erhöhen wir die Verantwortung jedes Einzelnen, der im Fußball involviert ist“, erklärt Pro-League-CEO Lorin Parys.
Wer in Belgien nun ein Stadionverbot kassiert, kann durch die zuständigen Disziplinarinstanzen für bis zu ein Jahr in seinem eigenen Verein gesperrt werden.
Insgesamt seien die Zwischenfälle in belgischen Fußballstadien im Vergleich zur Saison 2023/24 um zehn Prozent gesunken, so die Pro League weiter. In den vergangenen drei Spielzeiten wurden insgesamt 687 Stadionverbote ausgesprochen – was mehr als 820 Jahren Ausschluss entspricht. (mn)

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