Minister Gregor Freches trifft Amtskolleginnen aus Flandern und der Wallonie

<p>Gemeinschaftsminister Gregor Freches (rechts) im Austausch mit seiner flämischen Amtskollegin Annick De Ridder.</p>
Gemeinschaftsminister Gregor Freches (rechts) im Austausch mit seiner flämischen Amtskollegin Annick De Ridder. | Foto: Kniepen Jennifer/Kabinett Freches

Mit Ministerin De Ridder wurde die Möglichkeiten besprochen, ambitionierte Sporttalente aus Ostbelgien den Zugang zu flämischen Leistungszentren zu ermöglichen – ein laut Kommuniqué „entscheidender Schritt, um Talente besser auf nationale und internationale Wettbewerbe vorzubereiten“.

Bisher bestand eine solche Möglichkeit nur in den von den französischsprachigen Sportfachverbänden organisierten Leistungszentren, hieß es. Auch die bevorstehenden Olympischen Winterspiele in Milano-Cortina rückten in den Fokus: Ziel sei es, „Team Belgium“ gemeinsam zu unterstützen, in dem sich Athletinnen und Athleten aus allen Landesteilen qualifizieren. Darüber hinaus wurden Kooperationen im Breitensport ins Auge gefasst. Im Gespräch mit Jacqueline Galant drehte sich vieles um den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. Besonders diskutiert wurde das französische Modell eines „Social-Media-Light“-Zugangs für Unter-15-Jährige. Statt pauschaler Verbote habe die Idee altersgerechter Beschränkungen und gezielter Aufklärung im Raum gestanden. Die Reformpläne der Ministerin über die lokalen Fernsehsender waren ebenfalls Thema bei dem Gespräch. Bei beiden Gesprächen war auch die Sportförderung ein Querschnittsthema.

Einigkeit herrschte laut der Mitteilung darüber, dass Sport offen und inklusiv sein muss. „Diese Treffen zeigen, dass Flandern, die Wallonie und die Deutschsprachige Gemeinschaft gemeinsame Ziele verfolgen – ob im Sport, der Medienpolitik oder gesellschaftlichen Fragen. Entscheidend ist jetzt, den Austausch in konkrete Zusammenarbeit umzuwandeln,“ wird Minister Freches abschließend zitiert. Er kündigte an, die Gespräche fortsetzen und bald erste gemeinsame Projekte starten zu wollen. (red/nc)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment