Nach einem Geduldsspiel im Regen von Spa-Francorchamps hat Oscar Piastri seine WM-Führung in der Formel 1 noch weiter ausgebaut. Der Australier ließ sich im McLaren vom Regenchaos nicht beeindrucken und feierte beim Großen Preis von Belgien vor Teamkollege Lando Norris schon seinen sechsten Saisonsieg. Einen Tag nach seinem überraschenden Sprinterfolg musste sich Weltmeister Max Verstappen im Red Bull hinter Ferrari-Pilot Charles Leclerc mit Rang vier begnügen.
Für den Niederländer wird die erneute erfolgreiche Titelverteidigung immer mehr zur unlösbaren Aufgabe. Durch seinen Triumph beim Großen Preis von Belgien hat der 24-jährige Piastri nun bereits 81 Punkte Vorsprung vor dem drittplatzierten Verstappen, Zweiter bleibt Norris.
Verstappen übt Kritik
Ein kräftiger Regenschauer eine gute halbe Stunde vor dem geplanten Beginn um 15.00 Uhr sorgte dafür, dass nicht normal gestartet werden konnte. Ein erster Versuch hinter dem Safety Car scheiterte auf der nassen Piste vor allem wegen der schlechten Sicht, die Startprozedur wurde abgebrochen. Noch bevor die erste Runde des 13. WM-Laufs des Jahres gedreht wurde, mussten die Fahrer zurück in die Boxengasse und stiegen wieder aus ihren Autos aus.

„Das ist schon etwas albern. Ich meine, man sollte einfach ein paar Runden fahren, meine Güte“, schimpfte Verstappen: „Die sind viel zu vorsichtig, jetzt kommt der starke Regen, dann wird es eine dreistündige Verzögerung geben.“
So kam es dann zwar nicht, aber erst nach mehr als einer Stunde Pause ging es bei deutlich besseren Bedingungen wieder raus. Hinter dem Safety Car des deutschen Fahrers Bernd Mayländer wurden vier Runden gedreht, ehe das Rennen um 16.32 Uhr mit mehr als 90-minütiger Verspätung endlich frei gegeben wurde. Und sofort verlor Polesetter Norris den ersten Platz an Piastri. Der Australier saugte sich schnell clever heran und zog ohne Mühe vorbei. (dpa/ab)

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