Vier E-Bikes der Polizeizone Eifel waren Teil des nationalen Fahrradpelotons, das – angeführt von der Polizeizone Antwerpen – am Montag anlässlich des Nationalfeiertags durch die Straßen der Hauptstadt fuhr. Ergänzt wurde der Auftritt durch ein Einsatzfahrzeug der Wache St.Vith-Reuland.
Erstmals öffentlich vorgestellt wurden bei dieser Gelegenheit auch die neue Farbgebung der Uniformoberteile der Polizeizone Eifel. In einem auffälligen Gelb-Blau gehalten, lösen sie die bislang vollständig blauen Varianten ab. Das Design orientiert sich am europaweit anerkannten Battenburg-Fahrzeugmuster, das durch seine hohe Sichtbarkeit überzeugt.
Die modernisierte Dienstkleidung punktet dabei nicht nur optisch: Wetterfeste Materialien, reflektierende Elemente und verbesserter Tragekomfort bieten spürbare Vorteile im täglichen Einsatz. „Diese Uniformen werden ab sofort von allen Polizisten der Polizeizone Eifel im Außendienst getragen“, erklärt Kommissar Grégory Goffin. „Dadurch ist das Erscheinungsbild doch für viele Bürger auf den ersten Blick ein anderes und vielleicht etwas ungewohnt.“ Zugleich soll das neue Design freundlich und bürgernah wirken.
Nur noch wenige Fahrzeuge sind nicht mit dem Battenburg-Design ausgestattet.
Auch der Fuhrpark der Zone Eifel wurde in den letzten Wochen schrittweise umgerüstet. „Alle neueren Fahrzeuge unserer Zone wurden mit dem Battenburg-Design ausgestattet, das sich bereits in vielen Ländern wie Großbritannien, Schweden und der Schweiz etabliert hat. Nur noch wenige ältere Fahrzeuge sind aktuell im bisherigen Erscheinungsbild unterwegs – auch sie sollen in absehbarer Zeit ausgemustert und ersetzt werden.“
Die Zone Eifel wurde zudem nach erfolgreicher Bewerbung als eine von wenigen Polizeizonen landesweit ausgewählt, einen Prototypen einer künftigen belgischen Polizeiuniform im Alltag zu testen.

Die vollständige landesweite Einführung der modular aufgebauten neuen Uniform ist für Ende 2027 geplant. „Das Besondere an der neuen Uniform ist, dass künftig alle Einheiten der Polizei – sowohl lokal als auch föderal – ein einheitliches Erscheinungsbild haben werden“, so Goffin weiter. Unterschiede sind dann nur noch an Details wie Abzeichen erkennbar – eine Vereinheitlichung, die auch vom Gesetzgeber gewünscht ist.
Das neue Uniformsystem ist modular aufgebaut und besteht aus mehreren funktionalen Schichten: Wärmeschutz, Wind- und Regenschutz, Komfortlage sowie optionalem ballistischem Schutz. Es erfüllt vier zentrale Anforderungen: visuelle Identität, Funktionalität, Sicherheit und Wohlbefinden sowie Nachhaltigkeit.
Bis Mitte Oktober werden ausgewählte Beamtinnen und Beamte im Innen- und Außendienst die bislang vorgeschlagenen Uniformteile im Alltag tragen und evaluieren. „Die Rückmeldungen aus dem Pilotbetrieb fließen in die finale Herstellerentscheidung ein“, so Grégory Goffin. Dabei werden die Qualität, das Material, die Alltagstauglichkeit, verschiedene Schnitte der Kleidung sowie die spezifischen Anforderungen der Einsatzpolizei geprüft und in einem abschließenden Feedback bewertet. Einziger kleiner Wermutstropfen: Die derzeitigen Testkits sind ausschließlich mit niederländischer Aufschrift „Politie“ versehen. Zur offiziellen Einführung wird die Uniform selbstverständlich in allen Landessprachen verfügbar sein. (jj)

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