Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Militär und Zivilgesellschaft – darunter auch Delegierte der US-Botschaft in Brüssel – machten deutlich, dass Wereth heute für Werte steht, die weltweit unter Druck geraten: Menschenwürde, Gerechtigkeit, D
Die „Wereth Eleven“ mahnen erneut – und dringlicher denn je
Dans cet article
Jetzt weiterlesen – und noch viele weitere Artikel…
Mit dem Basic-Abo haben Sie Zugang zu allen Artikeln bereits ab
9 € pro Monat!
Jetzt abonnieren
Bereits abonniert?

Kommentare
Gedenken ist wichtig und richtig.
Ohne Gedenken (Lehren aus dem Geschehenen ziehen) hat Geschichtsschreibung keinen Sinn.
Jedoch ist auch der Hintergrund der Gefallenen in Wereth zu wissen:
Und warum wurden 11 Afro-Amerikaner hingerichtet? Warum war kein "hellhäutiger" Soldat unter den Exekutierten?
Weil in der US-Army während des 2. Weltkrieges aktiv Rassentrennung praktiziert wurde!
Afroamerikanische Soldaten (Infantrie) dienten größtenteils in abgesonderten Einheiten, die hingegen von weißen Offizieren kommandiert wurden; alle 11 Toten in Wereth stammten aus Süd-Staaten, wo die Rassentrennung vorherrschte; der höchste Rang war der eines 'Technical Sergeant', also ein Unteroffizier, kein Offizier.
Dies gehörte zu den "Jim-Crow-Gesetzen", d.h. politisch legitimierte Rassentrennung nach dem US-Bürgerkrieg; dieser politische Einfluss (der Demokratischen Partei) kam aus den Süd-Staaten, bis in 1960er Jahre hinein.
Wenn man in dieser Zeremonie schon den menschenverachtenden Rassismus der Nazis mit Recht an den Pranger stellt, dann bitte auch die damalige Diskriminierung schwarzer Soldaten in der US-Army durch Weiße.
Kommentar verfassen
1 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren