Roglic nach zweiter Etappe im Rosa Trikot – Wout van Aert enttäuscht

<p>Roglic gilt in Abwesenheit seines Landmanns und Titelverteidiger Tadej Pogacar als Topfavorit auf den Triumph.</p>
Roglic gilt in Abwesenheit seines Landmanns und Titelverteidiger Tadej Pogacar als Topfavorit auf den Triumph. | Foto: Photo News

Der Slowene musste sich beim 13,7km langen Einzelzeitfahren durch Tirana lediglich dem Spezialisten Joshua Tarling aus dem Team Ineos Grenadiers knapp geschlagen geben. Dritter wurde der Australier Jay Vine (UAE Team Emirates-XRG).

Für Tarling ist es der achte Sieg seiner Karriere, der 21-Jährige gilt als großes Talent. Beim Zeitfahren bei den Olympischen Spielen in Paris verpasste er die Medaille als Vierter knapp. Roglic gilt in Abwesenheit seines Landmanns und Titelverteidiger Tadej Pogacar als Topfavorit auf den Triumph, für den 35-Jährigen wäre es der zweite Giro-Sieg nach 2023. Sein Vorsprung auf den Vortages-Sieger Mads Pedersen aus Dänemark (Lidl-Trek) beträgt nach der zweiten Etappe nun eine Sekunde, auf seinen womöglich größten Widersacher Juan Ayuso aus dem Team UAE Team Emirates-XRG holte der Slowene dagegen im Zeitfahren 16 Sekunden heraus. Im Gesamtklassement liegt er nun ebenso viele Sekunden vor dem 22-jährigen Spanier.

<p>Wout van Aert tritt während des Zeitfahrens in die Pedale.</p>
Wout van Aert tritt während des Zeitfahrens in die Pedale. | Foto: Massimo Paolone/LaPresse via AP/dpa

Wout van Aert (Team Visma | Lease a Bike) musste seinen Traum vom Rosa Trikot in diesem kurzen, aber anspruchsvollen Zeitfahren früh begraben. Der Belgier lag direkt zu Beginn deutlich zurück und landete schließlich auf Rang 34 – mit einem Rückstand von 39 Sekunden auf den Etappensieger. In der Gesamtwertung fällt er damit auf Platz elf zurück, 32 Sekunden hinter dem Führenden. Van Aert war am Freitag mit einem starken zweiten Platz in der Auftaktetappe in den Giro gestartet.

Für eine letzte Etappe bleibt der Giro noch zu Gast in Albanien, ehe der Transfer nach Italien ansteht. Am Sonntag geht es in 160 km und über 2.800 Höhenmeter um die Küstenstadt Vlora. (sid/sc)

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