Seit der Einführung des entsprechenden Bezuschussungssystems im Januar 2022 veröffentlichte die Regierung den Angaben zufolge inzwischen sieben Projektaufrufe, in deren Folge sie insgesamt 52 Pilotprojekte der Gemeinden mit einem Gesamtbudget von 1,93 Millionen Euro guthieß. Die Projekte werden zu 87 % in Höhe von 1,68 Millionen Euro von der Deutschsprachigen Gemeinschaft kofinanziert. Seit dem 1. Januar 2025 sind neben Projekten der Gemeinden nun ebenfalls Vorhaben der Autonomen Gemeinderegien zuschussfähig.
Folgende Projektanträge wurden nun genehmigt und entsprechen inhaltlich somit den Zielen des integrierten Energie- und Klimaplans, die CO₂-Emissionen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft zu senken oder Maßnahmen für Klimaschutz- und Klimaanpassung einzuführen:
Projekte zur Einsparung von Wasser und Energie: Lecks in Trinkwasserverteilungsnetzen führen regelmäßig zu Wasserverlusten. Sie aufzuspüren, ist schwierig und ineffizient. Daher führen die Gemeinden Amel, Büllingen, Burg-Reuland, Bütgenbach, Kelmis und St.Vith ein gemeinsames Pilotprojekt zum satellitengestützten Auffinden von Leitungslecks durch. Dabei werden Aufnahmen von Satellitenmessdaten in Kombination mit der geografischen Lage der Wasserleitungen genutzt, um in ihrer Nähe den Grad der Bodenfeuchtigkeit zu ermitteln. Die satellitengestützte Lecksuche generiert Einsparungen auf zwei Ebenen. Zum einen können die Daten vom kommunalen Wasserdienst genutzt werden, um die zeitintensive Suche nach Wasserlecks effizienter zu organisieren. Zum anderen wird der Wasserverlust reduziert.
Im Rahmen eines Projekts der Gemeinde Burg-Reuland werden Energieaudits in Liegenschaften durchgeführt, die einen relativ hohen Energieverbrauch aufweisen, beispielsweise im Gemeindehaus, dem ÖSHZ und verschiedenen Schulen.
Die Gemeinde Raeren wird im Rahmen des Projekts „Infrarot-Thermographie“ Bürgern ein Angebot zur Verfügung stellen, ihre Häuser und Wohnungen von einem Dienstleister mit Hilfe einer Wärmebildkamera untersuchen zu lassen, etwa auf Energieverluste, Feuchtigkeit oder Isolationsmängel. Anschließend sollen die Eigentümer einen Bericht erhalten, der die Aufnahmen sowie Lösungsvorschläge zur Behebung der Gebäudemängel enthält.
Investitionsprojekte: Batteriespeicher zur Stromspeicherung werden von den Gemeinden Bütgenbach (am Gemeindehaus) und St.Vith (am Kulturhaus Recht) installiert.
Die Gemeinde Raeren wird im Rahmen eines Projekts einen überdachten Fahrradunterstellplatz am Bauhof errichten. Zudem wird sie mobile Elemente zum Schutz ihrer von Hochwasser gefährdeten Liegenschaften anschaffen. (red/sc)

Kommentare
Fernab jeglichen menschlichen Verstandes werden Dinge durch unsere politische Elite entschieden, die dem gebildeten Buerger die Schamesroete ins Gesicht treibt. Glauben diese Volksvertreter eigentlich selbst daran, dass die Teufelsaustreibung einen angeblich menschgemachten Klimawandel beeinflusst. Glauben diese Irrgeleiteten die DG könne irgendetwas bewirken? Ja, man gibt natürlich nicht das eigene Geld sondern das der Steuerzahler aus. Nutznießer sind wieder Heerscharen von Klimaschamanen, die unsere Elite beraten. Allerdings sind diese nicht in der Lage den Unterschied zwischen kW und kWh zu erklären, wie einst in einer Videoschalte mit unserem Präsidenten präsentiert. Mich würde interessieren ob die Verabschieder dieses Klamauks auch ein Überwachungssystem installiert haben, um die Massnahmen auf Erfolg zu überprüfen. Das macht jeder Investor, aber da handelt es sich ja um sein Geld.
So sehen Kommentare von… „gebildeten Bürgern“ aus.
Da flippt Diplomingeneur (!) Joachim Wahl aber wieder wie gewohnt mit seinem Beißreflex aus, ohne auch nur annähernd die genannten Projekte unter die Lupe genommen zu haben, die da sind:
- Aufdeckung von Lecks in den Trinkwasserleitungen, um Wasservergeudung au vermeiden,
- Energieaudits, um den Energieverbrauch in Gebäuden zu minimisieren,
- Infrarot-Thermorgraphie, um die Wärmeverluste – und umgekehrt die durch den menschengemachten - n’en déplaise à notre ingénieur - Klimawandel verursachte Aufheizung der Gebäude festzustellen und zu beheben.
- Batterien, die überschüssige Produktion durch Sonne und Wind speichern,
- Fahrradunterstellplätze, wohl für Herrn Wahl der Gipfel der „Teufelsaustreibung“ durch „Klimaschamanen“.
Welcher normal denkende Mensch sollte etwas gegen solche Projekte einzuwenden haben, sie selbst dann nützlich sein werden, wenn der Klimawandel – der von keinem seriösen Wissenschaftler mehr bestritten wird - nicht vom Menschen verursacht würde.
PS. Leider begnügen sich die Herren Wahl und Scholzen vom sich in ihrer Eigendarstellung so aufklärerischen gebärdenden Gegenpol auch auf anderen Gebieten mit bloßer Polemik und persönlichen Verunglimpfungen, … oder sie verschwinden ganz in der Versenkung, wie jetzt bei der Diskussion um die AfD (s. „Verfassungsschutz stuft AfD als rechtsextremistisch ein“ vom 02.05.)
Sehr geehrte Herren, bitte missverstehen Sie mich nicht falsch. Ich habe nichts gegen das Aufspüren von defekten Wasserleitungen oder das Dämmen von Gebäuden, solange die Massnahmen ökonomisch fundiert sind. Ich wehre mich gegen sog. Projekte, die von der EU "verordnet" werden und von unserer "Elite" kritiklos umgesetzt werden. Diese Milliarden sind Steuergelder der Bürger, erpresst durch Zwangs-CO2-Abgaben, welche das Leben unnötig verteuern. Was erreicht man? Nichts! Sekiererhaft missbraucht man in Eupen diesen Irrsinn, gaukelt den Buergern vor, mit Dämmungssondermuell in und an totgedaemmten Häusern natürliche Schwankungen im Wettergeschehen beeinflussen oder gar "regulieren" zu können. Das ist lächerlich. Der jährliche Kohleverbrauch global liegt bei 8,5 Mrd. to, 24 Mio. pro Tag, 280 to pro Sekunde, davon alleine 50 % in China, Tendenz steigend. Noch Fragen nach der Sinnhaftigkeit? PS: Wer verschwindet in der Versenkung? Die AfD-Diffamierung ist doch soeben kläglich gescheitert.
Das ist schon so was mit der 'doppelten Negation', aber gut, was weiss ich schon davon...
Darum geht es aber auch gar nicht: Wenn die CO2-Steuer eine "Zwangsabgage'" ist, dann sind es wohl alle Steuern, Herr Wahl.
Des weiteren macht die aggressive Rhetorik und das negativ konotierte Vokabular die steilen Fabulierungen der Nullpoler nicht zur Wahrheit.
"sog.", "erpresst", "Zwangsabgaben", "Sekiererhaft" [sic], "gaukelt [...] vor", "Dämmungssondermuell" [sic], "totgedaemten" [sic], "lächerlich", etc.
Das alles klingt nicht nach der fundierten wissenschaftsbasierten Argumentation, die sich die Nullpoler so groß auf die Fahne schreiben - eher nach "Sekierertum"... mit Schaum vor dem Mund. ;-)
Zitat A.Hezel: "...Wenn die CO2-Steuer eine "Zwangsabgage'" ist, dann sind es wohl alle Steuern"
So ist es: Jede Steuer ist eine Zwangsabgabe.
Das Wort „Steuer“ kommt vom althochdeutschen „stiura“, das so viel bedeutet wie „Unterstützung, Hilfe, Beitrag“.
ich habe nun nichts dagegen, dass vernünftige Dinge unterstützt werden, aber bei sinnlosen Dingen hört das Verständnis eines normaldenkenden Menschen auf.
Die DG-Verwaltung ist halt eben ein unnötig aufgeblähter Haufen, wo die Sinnfrage auf der Strecke bleibt.
Herr Hetzel, schön dass Sie eine wissenschaftliche Basis für eine Auseinandersetzung fordern. Dann halten Sie sich doch daran und erklären wissenschaftlich, dass eine CO2-Steuer etwas bewirkt.
Herr Wahl, zu verstehen, wie die CO2-Besteuerung funktioniert, das gelingt Ihnen bestimmt ganz alleine. Nur Mut. Sie schaffen das.
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