Stimmen zur Papstwahl: „In der Linie von Franziskus“

<p>Der neu gewählte Papst Leo XIV., der US-Amerikaner Robert Prevost, winkt nach dem Konklave auf dem Balkon des Petersdoms im Vatikan.</p>
Der neu gewählte Papst Leo XIV., der US-Amerikaner Robert Prevost, winkt nach dem Konklave auf dem Balkon des Petersdoms im Vatikan. | Foto: Vatican Media/IPA via ZUMA Press/dpa

Premierminister Bart De Wever (N-VA) hat dem neuen Papst Leo XIV. „viel Weisheit und Kraft“ gewünscht. Das schrieb er auf X. Wie bereits beim Tod von Papst Franziskus fügte der Premier auch diesmal ein lateinisches Zitat hinzu. „Bonum fac et habebis laudem ex illa“, heißt es in dem Beitrag. Das ist ein Bibelvers aus dem Brief an die Römer (Römer 13,3) und bedeutet so viel wie: „Tu das Gute, und du wirst Lob erfahren.“

Erzbischof Luc Terlinden erwartet, dass Papst Leo XIV. „in der Linie von Franziskus“ stehen wird. „Er wird sich ganz sicher für den Frieden in der Welt einsetzen“, erklärte Terlinden in einer ersten Reaktion. „In seiner ersten Ansprache hat er mehrfach über Frieden gesprochen. Er ist ganz klar ein Papst des Friedens. Und auch ein Papst der Armen“, so der Erzbischof weiter. „Er wird Brücken zwischen den Menschen bauen.“

US-Präsident Donald Trump: „Es ist solch eine Ehre, zu realisieren, dass er der erste amerikanische Papst ist.“

US-Vize JD Vance: „Ich bin sicher, dass Millionen amerikanischer Katholiken und anderer Christen für seine erfolgreiche Arbeit an der Spitze der Kirche beten werden.“

Russlands Präsident Wladimir Putin: „Ich bin zuversichtlich, dass sich der konstruktive Dialog und die Interaktion zwischen Russland und dem Vatikan auf der Grundlage der christlichen Werte, die uns verbinden, weiter entwickeln werden.“

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj: „In diesem für unser Land entscheidenden Moment hoffen wir auf die fortgesetzte moralische und geistliche Unterstützung des Vatikans bei den Bemühungen der Ukraine, Gerechtigkeit wiederherzustellen und einen dauerhaften Frieden zu erreichen.“

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen: „Wir wünschen, dass sein Pontifikat von Weisheit und Stärke geleitet sein möge, während er die katholische Gemeinschaft führt und die Welt durch sein Engagement für Frieden und Dialog inspiriert.“

Israels Staatspräsident Izchak Herzog: „Mögen wir die sofortige und sichere Rückkehr der noch immer im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln erleben – und eine neue Ära des Friedens in unserer Region und in der ganzen Welt.“

Spaniens Königshaus mit König Felipe VI. an der Spitze: „Sein Aufruf zum Frieden inspiriert und ermutigt uns und spiegelt die tiefsten Wünsche und Gefühle des spanischen Volkes wider.“ (belga/dpa/svm/sc)

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