Der Telekommunikationsanbieter warnt seine Kunden nun, vor der Abreise zu prüfen, ob es WLAN im Flugzeug gibt und was es kostet. Vor allem aber sollen Nutzer die Einstellungen auf ihrem Smartphone überprüfen.
Das Smartphone des Mannes hatte sich auf dem Flug nach Dubai mit dem WLAN-Netz im Flugzeug verbunden, wie die Zeitung „Het Nieuwsblad“ berichtet. Auf vielen Flügen wird inzwischen Internet angeboten, doch der Service kann sehr schnell sehr teuer werden: Wenn das Signal auf bestimmten Flügen nicht stark genug ist, leiten einige Fluggesellschaften ihre Kunden zu einer sehr teuren Satellitenverbindung weiter. Dies ist nicht nur auf Flügen der Fall, sondern auch auf Kreuzfahrten üblich.
„Sobald ein Kunde seinen gewohnten Rechnungsbetrag um 60 Euro überschreitet, blockieren wir automatisch die Verbindung. Es sei denn, der Kunde hat diese Funktion auf seinem Smartphone deaktiviert, wie es hier der Fall war“, erklärt Fabrice Gansbeke von Proximus. Und somit sei der Kunde selbst für die Misere verantwortlich. „Anschließend erhielt der Mann noch mehrere Warnmeldungen von uns, um ihn darauf hinzuweisen, dass er weit über seinem normalen Betrag lag. Aber er reagierte nicht und surfte weiter, also stieg auch die Rechnung weiter an.“
Der Mann beharrt jedoch darauf, die Nachrichten erst nach der Landung erhalten zu haben. Proximus bestreitet das. „Wir werden uns mit ihm zusammensetzen, um eine Lösung zu finden. Vor allem aber werden wir ihn auf die Gefahren aufmerksam machen und die Einstellungen auf seinem mobilen Gerät überprüfen“, so Gansbeke.
Proximus warnt Kunden, die mit dem Flugzeug reisen, sich die WLAN-Bedingungen der Fluggesellschaft genauer anzusehen und sich der Risiken bewusst zu sein, wenn sie bestimmte Warntools auf ihren Geräten deaktivieren.

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