Es gibt ganz viele Menschen, die ich mag. Es gibt etliche Menschen, die ich für Ihr unbeirrbares Engagement für unsere Zukunft bewundere. Aber es gibt in meiner Lebenszeit leider nur wenige Menschen, die ihr menschliches Engagement beibehalten haben, nachdem sie selbst in Positionen der Macht gewählt waren.
Nelson Mandela gehört sicher dazu, Michael Gorbatschow... und auch unser letzter Papst Franziskus. Sie alle waren nicht ohne Fehler, standen zeitlebens unter massiver Kritik von vergangenen Machtstrukturen, wurden bestenfalls nur belächelt oder missachtet, oft aber auch massiv angefeindet und diffamiert. Aber bis zuletzt blieb ihr unerschütterliches Engagement für Frieden, Verstehen-Wollen, Deeskalation, Verständigung, Versöhnung und Mitmenschlichkeit. Gelingt es dem Nachfolger von Franziskus ebenfalls den Verkrustungen von Kurie und Vatikanstaat eine hoffnungsvollere Friedensfähigkeit und mutmachende Ideen für die Zukunft eines menschlichen Planeten ähnlich uneigennützig entgegenzusetzen? Es ist zu hoffen in dieser immer weiter eskalierenden Welt.
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