Neben dem voraussichtlichen Kanzler Friedrich Merz (CDU) schicken die Christdemokraten vier Minister und drei Ministerinnen an den Kabinettstisch, wie die CDU in Berlin mitteilte.
Der 56-jährige Patrick Schnieder sitzt seit 2009 im Bundestag, ist seit 2018 Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion und Mitglied im Ältestenrat. Bei der zurückliegenden Bundestagswahl hatte Schnieder das Direktmandat im Wahlkreis Bitburg mit gut 40 Prozent der Stimmen verteidigt. Der Bruder des rheinland-pfälzischen CDU-Vorsitzenden Gordon Schnieder hat laut „Trierischer Volksfreund“ einen engen Draht zum künftigen Kanzler Friedrich Merz.
Bei den Koalitionsverhandlungen saß Patrick Schnieder für die CDU in der Arbeitsgruppe Verkehr und Infrastruktur, Bauen und Wohnen. In der letzten Legislatur war der Eifeler zudem stellvertretendes Mitglied im Verkehrsausschuss, machte sich dort unter anderem stark für den Lückenschluss der Eifelautobahn A1 und den Ausbau der Eifelstrecke der Bahn. Seit Jahren setzt sich Schnieder – wenn auch bislang vergeblich – für den vierspurigen Ausbau der A 60 zwischen der belgischen Grenze in Steinebrück und Prüm ein. (dpa/arco)

Kommentare
Es verwundert schon ein wenig, dass das GE hier einen CDU-Politiker huldigt. Warum? Nach 16 Jahren Abwirtschaften durch Merkel hat die letzte Regierung vollends das Werk Merkels weiterbetrieben. Die neue CDU unter Merz versprach ein "nicht weiter so". Nach der Wahl hat Merz als größter Wahlbetrueger aller Zeiten seine Versprechungen über den Haufen geworfen. Meht Wählerverachtung geht nicht. Schnieder trägt mit seiner Haltung zum Untergang bei. Hätte er einen Funken Moral, würde er aus der CDU austreten.
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