Die Beamten nannten auch weitere Details zu den Unfällen, die sich am Freitagabend in Recht und Amel ereignet haben (das GrenzEcho berichtete).
Beim Unfall an der Rechter Bergstraße kam das Unfallfahrzeug nach einem Überholmanöver von der Straße ab, so die Eifelpolizei: „Der Fahrer überholte ein anderes Fahrzeug, verlor danach die Kontrolle und fuhr rechts durch den Graben. Der Wagen drehte sich, kehrte auf die Straße zurück und prallte anschließend gegen einen Baum.“ Wie berichtet, wurde der Fahrer schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert.
Beim Unfall in Amel (Auf Kahlert), der sich quasi zeitgleich gegen 20.45 Uhr ereignet hat, wurden die Rettungsdienste durch die Notfallfunktion des Fahrzeugs alarmiert. Vor Ort stellen die Beamten fest, dass ein Pkw aus ungeklärter Ursache gegen einen Baum geprallt ist. Beide Insassen wurden verletzt durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Es besteht keine Lebensgefahr. In diesem Zusammenhang berichtet die Eifelpolizei: „Die Personen schienen beide sichtbar unter Einfluss von Alkohol zu stehen, der Fahrer verweigerte den Atemtest. Die Staatsanwaltschaft wies einen sofortigen Führerscheinentzug an. Sie kann in solchen Fällen die Höchststrafe für Alkohol am Steuer verhängen.“
Die Zone Eifel meldet außerdem einen Motorradunfall, der sich am Freitagnachmittag um 15.40 Uhr an der Aachener Straße in St.Vith ereignet hat. Im Kreisverkehr, auf Höhe der zweiten Ausfahrt, rutschte das Motorrad einem Fahrer hinten weg. Das Motorrad blieb auf der rechten Seite liegen. Der Fahrer wurde leicht verletzt und das Motorrad abgeschleppt.
Am Freitag ist ein Lieferwagen gegen 18 Uhr von der Straße Zum Dreeswasser in Möderscheid abgekommen. In einer scharfen Kurve verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen Baum. Er wurde durch den Aufprall verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Es besteht keine Lebensgefahr. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt.
Abends ereignete sich gegen 23 Uhr ein weiterer Vorfall gegen 23 Uhr an der Weywertzer Mühlenstraße. Ein Fahrzeug kollidierte mit mehreren entlang der Straße geparkten Fahrzeugen. Die Person verließ laut Angaben der Eifelpolizei die Unfallstelle und entzog sich zunächst den Feststellungen. Später wurde ein Alkoholtest auf die Person durchgeführt. Dieser verlief positiv.
Unfallbeteiligte müssen am Unfallort bleiben
Am Sonntag wurde die Polizei zu einer Unfallstelle in Dürler (Am alten Knapp) gerufen. Beim Eintreffen der Beamten war der Fahrer nicht anzutreffen. Der Unfallfahrer konnte aber ermittelt werden. Er hatte sich zu seinem Wohnort begeben. Die Polizeizone Eifel weist darauf hin, dass alle Unfallbeteiligten, insofern ihr Gesundheitszustand es zulässt, am Unfallort bleiben müssen, bis die Rettungsdienste eintreffen. (red/ab)

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