Die Regeln des schnellen Rückschlagsports sind leicht zu erlernen, die Grundschläge schnell verinnerlicht. „Squash kann richtig süchtig machen“, meint er lachend. Zwar könne er mit seinen 64 Jahren konditionell nicht mehr mit Jüngeren mithalten, doch das technische Wissen gebe er gerne weiter. Ein Vorteil des Spiels: Alle Wände dürfen genutzt werden, der Ball muss nur die Stirnwand treffen und darf nicht zweimal aufspringen. So bleibt der Ball auch bei schwächeren Schlägen im Spiel – anders als etwa beim Tennis. Squash entstand im 19. Jahrhundert in England und wurde vor allem in den 1980er-Jahren auch in Europa populär. Der KTC Eupen baute 1980 zwei Courts, ein dritter folgte. Der Club zählte in seinen besten Jahren über 100 Mitglieder. Ein harter Kern spielte in Mannschaften und bei Turnieren. Doch mangelnde Pflege der Böden führte zu rutschigen Belägen und schwindender Mitgliederzahl. Die Corona-Pandemie und das Hochwasser 2021 setzten dem Sportbetrieb zusätzlich zu.
Trotzdem hielt der Verein am Squash fest. Zwei Plätze wurden nun professionell instand gesetzt – in einem Zustand, „wie wohl letztmalig zu Beginn der achtziger Jahre“, so Timmermann. „Der passende Ball – es gibt vier Varianten – trägt wesentlich zum Spielspaß bei.“ (red/kupo)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren