Zwischen Blechschäden, Brandalarm und Gurtkontrollen: Einsatzreiche Stunden für die Polizei

<p>Zwischen Blechschäden, Brandalarm und Gurtkontrollen: Einsatzreiche Stunden für die Polizei</p>
Foto: GE-Archiv

Gegen 8 Uhr fuhr eine Frau auf der Parkstraße in Richtung Bachstraße, als ein Mann mit seinem Auto rückwärts aus einer Parklücke fuhr – direkt in die Beifahrerseite ihres Fahrzeugs. Der Schaden blieb gering, beide Autos waren weiterhin fahrtüchtig, und vor allem: Niemand wurde verletzt.

Weniger glimpflich verlief der Tag für einen Autobesitzer aus Kelmis. Er meldete am Montagvormittag der Polizei, dass sein Fahrzeug mutwillig beschädigt wurde. Laut seinen Angaben parkte er seinen Wagen am Freitagabend in der Bruchstraße. Als er am nächsten Tag zurückkehrte, zog sich ein langer Kratzer über die gesamte linke Seite – offenbar das Werk eines Vandalen mit einem spitzen Gegenstand.

Für Aufregung sorgte am Mittag ein Brandalarm in Raeren. Gegen 12.30 Uhr meldeten Anwohner eine starke Rauchentwicklung in einem Haus an der Roetgener Straße. Glücklicherweise befanden sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte keine Personen mehr im Gebäude. Die Polizei richtete vorsorglich Straßensperren ein, während Feuerwehr und Rettungsdienste das Haus sicherten. Erste Untersuchungen deuten darauf hin, dass Akkus von Gartengeräten im Keller die Rauchentwicklung ausgelöst haben könnten. Nach den Lüftungsmaßnahmen wurde das Gebäude überprüft – es bleibt bewohnbar, und es gab keine Verletzten.

Zusätzlich führte die Polizei Weser-Göhl in Zusammenarbeit mit der NeBeDeAgPol – eine Arbeitsgemeinschaft der Polizei in der Euregio Maas-Rhein – eine großangelegte Verkehrskontrolle zum Thema Gurtpflicht durch. An vier Kontrollstellen im gesamten Gebiet wurden insgesamt 68 Fahrzeuge überprüft. Die Bilanz: 19 Personen waren nicht angeschnallt, darunter drei Lkw-Fahrer. Zudem wurden 16 Verstöße wegen Handynutzung am Steuer festgestellt – ein Dauerthema im Straßenverkehr. Fünf Fahrzeuge wiesen außerdem technische Mängel auf, und es gab weitere Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung. (red/calü)

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