Bereits vor dem Karnevalsumzug am Nachmittag begann das bunte Treiben in St.Vith mit der traditionellen karnevalistischen Messe in der Pfarrkirche und dem anschließenden Prinzenempfang, zu dem alle Kinderprinzen und Prinzen der Gemeinde St.Vith am Vormittag erschienen. Dort erhielten die Tollitäten den Schlüssel zum Gemeindehaus.
Hier ein Video aus St.Vith (Text geht unter dem Video weiter)
Gegen 14.30 Uhr begann der Umzug durch die Stadt – und das unter besten Voraussetzungen: „Wir haben Glück mit dem Wetter. Solche Voraussetzungen hatten wir im letzten Jahr nicht, und das merkt man. Es sind noch mehr Zuschauer da als sonst und auch die Stimmung ist noch mal etwas besser, wenn es nicht regnet. Bei dem Zug ist mehr los als in den Vorjahren und auch das Triangel ist gut gefüllt“, meinten Mitglieder der St.Vither Karnevalsgesellschaft Fahr’m Dar.

Mit den rund hundert Karnevalswagen, Gruppen und Musikvereinen waren die Straßen etwa drei Stunden lang voll mit kreativen Ideen: Ganz vorne am Zug waren die St.Vither Ex-Prinzen und die Vegder Diddeldöppchen, gefolgt von zahlreichen aufwändig geschmückten Karnevalswagen: von Mickey Maus, Chaospiloten bis hin zu Cowboys hatten sich alle in Schale geworfen und überzeugten oft mit eingeübten Tänzen hinter ihren Wagen.

Zufällig hatten die Emmelser und der JGV Dülema sich das gleiche Thema, nämlich Après-Ski, ausgesucht: „Das ist gar nicht schlimm, das Thema ist auch noch für zwei Gruppen super“, waren sich beide einig. Mit 45 Junggesellen aus Dürler, Malscheid und Lengler und 70 Teilnehmern vom Jungessellenverein und der Dorfgemeinschaft aus Emmels waren die Après-Ski-Fans gut vertreten. „Wir hatten eine tolle Zeit, denn das Wetter war super und die Stimmung war direkt ausgelassen. Die Leute am Straßenrand hatten oft Kostüme an und feierten mit“, erzählten die Emmelser.

Dem schlossen sich auch die Eskimos aus Rocherath-Krinkelt an: „Für uns war es ein toller Nachmittag, denn man sieht Leute wieder, die man gerne hat, aber schon länger nicht mehr getroffen hat, während man gleichzeitig mit den Leuten aus dem Dorf feiern kann. Der St.Vither Zug dauert immer lange, aber es war wieder so gut, dass einem das gar nicht auffällt. Jetzt werden noch ein paar Stunden Party im Triangel gemacht.“ (am)

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