Weltläden Eupen-Eynatten stellen ihre Hilfsprojekte vor

<p>Rosa Pauquet und Myriam Kremer mit den Verantwortlichen des Weltladens</p>
Rosa Pauquet und Myriam Kremer mit den Verantwortlichen des Weltladens | Fotos: privat

Zudem wurden auch drei Mitarbeiterinnen (Rosa Pauquet, Myriam Kremer und Vera Mattar) geehrt, die seit 30 Jahren ehrenamtlich für die Weltläden tätig sind.

Zu den vorgestellten Projekten gehörte unter anderem das Projekt, das den Kampf gegen die Krankheit Konzo, einer Lähmungskrankheit, in der Demokratischen Republik Kongo fördert. Die Krankheit tritt auch vermehrt in Mosambik, Tansania und der Zentralafrikanischen Republik auf. Maschinen sollen die Verbreitung der Krankheit eindämmen, indem sie die Blausäure, eine hochgiftige und farblose Flüssigkeit, aus dem Maniok, einem Grundnahrungsmittel in Entwicklungsländern, pressen.

Finanziert wurde das Projekt – die Gesamtkosten liegen bei etwa 60.000 Euro – durch die Einnahmen der Weltläden und einem Zuschuss der DG.

Das Projekt „Trinkwasser für alle“ hat zum Ziel, ein ganzes Dorf auf den Philippinen mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Die Tiefenbohrungen nach Trinkwasser haben bereits begonnen, die Sauberkeit soll durch das Nutzen von Sandfiltern sichergestellt und zur Lagerung sollen Tanks genutzt werden.

Schülern der dortigen Schule wird kostenloses Trinkwasser zur Verfügung gestellt. Die Familien des Dorfes können gegen einen geringen Preis Zugang zu dem Wasser erhalten und werden in Themen wie Hygiene und Sauberkeit geschult. Um eine spätere Unabhängigkeit von europäischer Hilfe gewährleisten zu können, werden Einheimische im Umgang mit der Maschine ausgebildet. Die Projektkosten liegen bei geschätzten 9.500 Euro.

Zuletzt wurde das Projekt der Wasserbüffel vorgestellt, indem Wasserbüffel, deren Leistungsfähigkeit mit der von Traktoren vergleichbar ist, jeder der einheimischen Farmen zur Verfügung gestellt werden sollen.

Die Tiere sollen in nur schwer zugänglichen Gebieten, an denen Großkonzerne nicht interessiert sind, roden und das Gebiet urbar machen. So können die Farmer ihr Einkommen durch den Anbau von Reis und Zuckerrohr sichern. Finanziert wird das Projekt – die Anschaffung eines Wasserbüffels kostet rund 1.000 Euro – durch den Erlös der Aktionen des Weltladens. (hl)

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