Durch den späten Punktgewinn gegen die RSCA Futures verhindert Eupen nicht nur die nächste Niederlage, sondern baut den Vorsprung auf den einzigen Abstiegsplatz (Jong Genk) auf sieben Punkte aus. Am kommenden Wochenende ist Eupen bei La Louvière zu Gast (Freitag, 20 Uhr).
AS Eupen 2:2 RSCA Futures
Im Vergleich zur schwachen Leistung bei Jong Genk (0:0) veränderte AS-Cheftrainer Mersad Selimbegovic seine Startelf auf zwei Positionen: Keita und Caliskan rückten für Baiye und Ejike in die Anfangsformation. Mit Ejike, Wedingo, Hendrickx und Plastun saßen damit alle vier Neuzugänge der „Pandas“ auf der Bank.
Vor wenigen Zuschauer versuchte Eupen, gleich die Kontrolle zu übernehmen. Caliskan und Gedikli sorgten für die ersten kleinen Ausrufezeichen der Schwarz-Weißen, die am Samstag bis auf neun Punkte auf den einzigen Abstiegsplatz wegziehen konnten. Die „Pandas“ hatten zwar mehr Ballbesitz – aber keine Ideen, viel zu wenig Tempo und zu viele Fehler in ihrem Spiel.
So ließen erste Torchancen auf sich warten, die Gäste aus Anderlecht wurden nach einer Viertelstunde besser. Eupen hingegen tat sich auch nach mehr als 20 Minuten schwer damit, einen richtigen Angriff zu zeigen. Und so musste es Van Genechten nach 22 gespielten Minuten alleine versuchen, sein Schuss wurde jedoch abgeblockt.
Schwache erste Hälfte der AS Eupen wird in der 38. Minute bestraft.
Weiterhin fehlerbehaftet und nicht überzeugend, wurde Eupen nach 38 Minuten für einen schwachen Auftritt bestraft: Gorenc fälschte einen Schuss von Sternal unhaltbar ab, ehe der Ball unten links im Tor von Renner einschlug.
Eine echte Reaktion auf den Rückstand zeigte eine ideenlose AS bis zur Pause nicht. Lediglich Alloh sorgte noch für eine gute Aktion, indem er sich auf der linken Seite gut gegen mehrere Gegenspieler durchsetzen konnte und in den Strafraum zurücklegte. Sicher war: Nach dem Seitenwechsel musste deutlich mehr von der AS Eupen kommen – die ersten 45 Minuten gegen die RSCA Futures waren mindestens so enttäuschend wie das 0:0 in Genk gewesen: Ohne einen Torschuss ging es in die Kabine.

In die zweite Hälfte ging es zwar ohne Wechsel, dafür aber mit dem schnellen Ausgleich: Déom fasste sich aus gut 20 Metern ein Herz und traf zum 1:1. Anderlecht reagierte sofort mit zwei Chancen - darunter ein Schuss an den Pfosten - auf den Ausgleich, der aus Sicht der AS schnell wackelte.
Dann jedoch hatte Gedikli in der 54. Minute die Führung der Eupener auf dem Fuß, jagte den Ball aber aus zentraler Position über das Tor – das hätte eigentlich das 2:1 sein müssen (54.). Knapp zehn Minuten später gab es die ersten Wechsel bei Eupen: Für Caliskan und Gedikli kamen Ejike und Wedingo in die Partie. Kurz seiner Einwechslung hatte Ejike bereits die Chance auf das 2:1 für Eupen, vergab sie aber (66.).

Die Partie war im Anschluss offen, beide Mannschaften wollten sich nicht mit dem Unentschieden begnügen. Eine Viertelstunde vor Schluss kam Eupen zur nächsten 100-prozentigen Chance, dabei standen allerdings AS-Spieler im Abseits. Gezählt hätte das 2:1 somit ohnehin nicht.
Eupen drängte zwar auf das 2:1 – das Tor machte aber der Gegner: Zehn Minuten vor Schluss Ure brachte die Gäste erneut in Führung, der AS drohte der nächste Nackenschlag. In der 88. Minute gelang Eupen aber durch Emond noch der wichtige Ausgleich zum 2:2. Der Abschluss des Angreifers war bereits hinter der Linie, als der Anderlecht-Schlussmann ihn parierte und Gorenc den Ball im Nachschuss endgültig ins Tor knallte.
AS Eupen: Renner - Van Genechten, Gorenc, Paeshuyse, Alloh - Keita, Déom, Pantovic (72. Hendrickx), Caliskan (63. Wedingo) - Charles-Cook, Gedikli (63. Ejike)

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