Franzen und Hilligsmann wollen Konferenz der Bürgermeister auf „neue Weichen stellen“

<p>Daniel Franzen (l.) und Daniel Hilligsmann</p>
Daniel Franzen (l.) und Daniel Hilligsmann | Foto: privat

Als aufeinanderfolgende Vorsitzende der Vereinigung seien vor diesem Hintergrund die Bürgermeister Daniel Franzen (Bütgenbach) und Daniel Hilligsmann (Kelmis) bestimmt worden, die ihre Ämter respektive 2025-2027 und 2028-2030 ausüben werden, so die Mitteilung. Vorbereitend habe am 4. Februar 2025 ein Arbeitsgespräch beider Bürgermeister in Kelmis stattgefunden, bei dem erste Arbeitsschwerpunkte ausgelotet worden seien. „Gemeinsam haben Franzen und Hilligsmann den Wunsch, künftig mehr Zusammenarbeit zwischen den DG-Gemeinden zu initiieren“, heißt es in dem Schreiben wörtlich. Gemeindeübergreifend stehe man in vielen Bereichen vor vergleichbaren Herausforderungen, so z. B. in der Digitalisierung, Informationssicherheit und Datenschutz, wie auch in der Raumordnung und anderem mehr. Nach Vorstellung der beiden Vorsitzenden soll die Konferenz der Bürgermeister in diesem Zusammenhang vermehrt als Vehikel für gemeindeübergreifende Projekte und Ausschreibungen herangezogen werden. Vor dem Hintergrund wachsender Sparzwänge gelte es, das Rad nicht in jeder Gemeinde neu zu erfinden und gleichzeitig wertvolle Skaleneffekte freizusetzen. Hierbei wolle man asymmetrisch nach dem Prinzip der „Koalition der Willigen“ vorgehen, so dass sich lösungsorientiert jeweils all jene Gemeinden auf gemeinsame Arbeitsschwerpunkte verständigen sollen, die sich hiervon besonders betroffen sehen. Nicht zuletzt sei gerade in der aktuellen Zeit sehr bedeutsam, auch die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und DG weiter zu stärken. Im kleinen Ostbelgien sähe man ein großes Interesse daran, sich gemeinsam und auf Augenhöhe auf kohärente Ansätze und Konzepte zu verständigen. (red/kupo)

Kommentare

  • Die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit ist sinnvoll und fürwahr nichts Neues. Sollte den Verantwortlichen der DG-Gemeinden tatsächlich daran gelegen sein, „neue Weichen“ zu stellen, empfehle ich die Kooperation endlich auch auf die benachbarten frankophonen Kommunen auszuweiten, wie das vor Jahren schon oft genug der Fall war. Auf Malmedy und Weismes sowieso und bei Bedarf auch auf Baelen, Welkenraedt und Bleyberg. Themen gibt es genug und wir brauchen nicht bis zum nächsten Jubiläum zu warten ;-).

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