Ziel der TEC-Express-Linien sei es, schnelle Verbindungen über lange Strecken als Ergänzung zum Bahnangebot oder als Alternative zum Auto anzubieten. Die Busse seien komfortabel, böten regelmäßige Fahrten an und würden zu den Hauptverkehrszeiten verstärkt, heißt es in der Mitteilung. Als zusätzliche Vorteile werden darin die sehr wettbewerbsfähigen Fahrpreise genannt und dass diese Linien im Sinne der Intermodalität auch so oft wie möglich in der Nähe von Bahnhöfen hielten.
In der letzten Legislatur sei das TEC-Express-Netz auf Initiative des Ecolo-Ministers Philippe Henry aufgebaut und ehemalige Linien (WEL, Conforto, Rapido …) aufeinander abgestimmt und verstärkt worden. Zudem seien eine Reihe neuer Linien geschaffen und in ein strukturiertes Angebot integriert worden. Das am 1. Oktober 2020 offiziell eingeführte Expressnetz, das ursprünglich aus 16 Linien bestand, sei seither auf 31 Linien gewachsen. Die Entwicklung sei über den gesamten Zeitraum fast kontinuierlich steigend. Quasi alle Linien entwickelten sich positiv, und in einigen Situationen sogar außergewöhnlich, so die Mitteilung.
In der DG wurde die Express-Linie E23, die zwischen Eupen und Burg-Reuland (über Büllingen und St.Vith) verkehrt, am 1. September 2022 in Betrieb genommen. Seitdem verzeichne die Linie über das Hohe Venn einen beeindruckenden Zuwachs. Von anfangs 31.426 Passagieren für das letzte Quartal 2022 sei die Zahl der Fahrgäste auf 127.306 im Jahr 2023 und 2024 weiter auf 152.118 gestiegen.
„Das entspricht einem Zuwachs von über 61 Prozent binnen zwei Jahren. Das verdeutlicht, wie man mit den richtigen Anreizen und den nötigen Weichenstellungen es den Menschen möglich macht, ihre Mobilität zu verbessern oder gar vom Auto auf den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen. Es handelt sich dabei um eine echte Alternative, die auch von den Menschen angenommen wird. Die TEC-Express-Linien sind ein voller Erfolg und sollten weiter ausgebaut werden“, wird der ostbelgische Ecolo-Abgeordnete im wallonischen Parlament, Freddy Mockel, in dem Schreiben zitiert.
Abschließend ruft Ecolo in der Mitteilung die wallonische Regierung dazu auf, die Investitionen in die Entwicklung praktischer und glaubwürdiger Alternativangebote zum Pkw fortzusetzen und auszubauen. Dazu müsse die neue Koalition aus MR und Les Engagés aber nach ihren angekündigten Kürzungen eine Kurswende vollziehen. (red/kupop)

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